Dieses Mal was ganz Anderes.
Messie-Bekämpfung
Hallo, mein Name ist Beatritsche und ich bin ein Messie.
Jeder, dem ich von meinem kleinen Problem erzähle, reißt zuerst einmal verblüfft die Augen auf, da die charakteristischen Berge von Müll und/oder Sachen-Wirr-Warr fehlen. Ich empfinde mich aber trotzdem als einer ... meinetwegen ein kleiner.
Ich hab immer schon Dinge gehortet - zB hatte ich nach 14 Jahren Schulausbildung noch ALLE Schulbücher und Hefte, hab nie halb-zerstörtes Spielzeug weggeworfen und hab sooooooo viele neugekaufte Dinge aufgehoben, damit ich sie irgendwann benutze.
Mich wundert es eher, dass in der 2. Generation nach dem Krieg nicht noch mehr Messies herumstreunen ;).
Vor einiger Zeit hab ich mir dieses Buch aus der Bücherei ausgeborgt:
Mich persönlich hat es total motiviert, mein Heim auszusortieren. Ich weiß eigentlich nicht warum ;D.
Nun ist es schon einige Zeit her und ich hab nicht mehr alles im Kopf, was in dem Buch stand. Aber einige einprägende Gedanken hab ich noch parat:
#1
Wenn du ein Ding hast - zB ein Geschirrtuch aus Baumwolle - und du merkst im Gebrauch, dass du es nicht magst oder dir schwer tust, es zu gebrauchen ... DANN SCHMEIß ES WEG. Dann nimm dir die Geschirrtücher aus Mikrofaser und hab Spaß an deiner Arbeit - denn dann machst du sie auch regelmäßig.
Ich muss sagen, der Gedanke ist für einen Messie befreiend. Wir Messies wollen ja nichts wegschmeißen, vor allem, wenns ja noch in Ordnung ist. Also haben wir uns darauf geeinigt, dass wir versuchen, die Dinge übers Internet zu verscherbeln und alles, was übrig bleibt, geht zum Mistflohmarkt. So hat man das Gefühl, dass es nicht weggeschmissen wird, ist es aber los.
(Mir ist es eben mit den Geschirrtüchern so ergangen).
#2
Man sollte die Wege minimieren zwischen Standort und Benutzungsort von den Dingen. Manchmal benutzt man die Dinge einfach ganz wo anders - und das immer wieder - als dort, wo man sie lagert. Dann muss man eben anfangen, umzuräumen. Wenn man das eine Ding an zwei verschiedenen Orten nützt (Die Autorin lebt offensichtlich in einem Haus ;D), dann sollte man auch zwei Stück davon haben. Mein Beispiel hierzu war das Druckerpapier. Wir haben den Drucker, der gleichzeitig auch das Fax ist, natürlich bei der Telefondose im Wohnzimmer stehn. Das Papier lag aber bisher immer beim Schreibtisch im hintersten Zimmer. Also hab ichs umgeräumt, dass das Papier im Kasterl unterm Drucker liegt.
#3
Man sollte sein Chaos immer wieder mal fotografieren und analysieren, was schief läuft. Und natürlich dann an einer Lösung arbeiten.
Ehrlich gesagt hab ich das noch nicht gemacht, aber ich find das eine gute Idee.
#4
Man sollte immer Arbeitsstationen einrichten. Also immer Sachen, die gemeinsam benutzt werden auch gemeinsam lagern.
Wenn ich das hier so schreibe fällt mir auch ein Video ein, das ich einmal gesehn habe. Da wurde empfohlen, die Post immer mit dem Handy in der Nähe aufzumachen, damit man - wenn eine Frist zu wahren ist - immer auch gleich den Termin im Handy einspeichert. Das fand ich auch einen super Tipp. Messies ham ja auch Probleme, Termine einzuhalten.
Meine Zettelwirtschaft hab ich etwas in den Griff bekommen mit einem Pultordner. Jedes Fach entspricht einem passenden Ordner. So werden die Zettel vorsortiert und wenn genug Zetteln in einem Fach liegen, zahlt es sich aus, sie alle abzulegen. Andererseits findet man die Zettel auch leichter, wenn sie noch nicht abgelegt sind.
Soweit mal eine kleine Review von dem Buch und einige Gedanken zum Thema Ordnung. Vielleicht werd ich das Thema mal wieder weiterverfolgen.
Kundenkarten-Tascherl
Mark.us ist ja ein leidenschaftlicher Sammler von Kundenkarten und hatte früher so ein Tascherl dafür, wo es für jede Karte eine eigene Hülle gab. Das war bei der Kassa, wenn schon eine beachtliche Schlange hinter einem Stand, immer so ungut weil es auch sehr lange gedauert hat, bis man das gesuchte Karterl gefunden hat.
Also hab ich mich an ein Kundenkartentascherl gemacht.
Für die Außenseite hab ich einen robusten Stoff benutzt, damit die Langlebigkeit gewährleistet wäre. Ein übriggebliebener Knopf wurde auch sofort wiederverwendet.
Für die Innenseite hab ich zwei alte Hemden von Mark.us wiederverwendet. Wie man sieht haben sich die geraden Nähte noch immer nicht verbessert ;D.
Was hier zu beachten ist: Der Abstand zwischen den Kartenfächern RECHTS sollte etwas größer sein als der Abstand LINKS ... oder umgekehrt, damit sich das Tascherl auch gut zusammenklappen lässt.
In diesem Tascherl ist nun Platz für 45 Kundenkarten - endlich eins, das für unsere Bedürfnisse ausreicht ;D. Im Alltag hat sich herausgestellt, dass es zum suchen auch etwas effizienter ist, weil man alle Karten auf einmal sieht und nicht mühsam blättern muss.
Anleitung: Eigenkreation
My Current Top Ten Movies I Own - From Austria For The World #10
Diesmal bereits unsere 10. Episode und damit ein kleines Jubiläum inklusive Gewinnspiel!
Klick-Bänder
Ich war auf der Suche nach einer Kleinigkeit. Etwas zum Mitbringen, eine Kleinigkeit "mehr" zu einem Geschenk oder einfach so.
Gefunden habe ich dann die Idee von den Armbändern aus Webbändern. Es gefiel mir auf Anhieb, denn so einfach es auch ist, sie herzustellen, so wirkungsvoll sind sie. Mit diversen Farbkombinationen kann man auch mit 1 Webband tolle und unterschiedliche Wirkungen erzielen.
Da ich nur Buben habe, habe ich mich für Blau und Grün als Hintergrundfarbe entschieden. Das rote war für ein Mädchen als Oster-Mitbringsel gedacht.
Meine Jungs tragen sie ab und an. Für meinen Kleinen ist es eher ein Spaß, es rauf und runter zu klicken. Von ihm kommt auch der Name "Klick-Banderl", und diesen Namen werden sie wohl bei uns auch behalten ;-)
In Zukunft lagere ich mich ein wenig aus und bin auch auf dieser Seite vertreten. Schaut einfach ab und an vorbei - Ich freue mich sehr, euch dort begrüßen zu dürfen. Danke Markus und Beatrice für das nette Hosting auf ihrer Seite
die Jungs-Hose, die der Junge nicht mochte...
Ach ja - wenn man als Mama mal die Muße findet was zu nähen und mit vollem Einsatz dabei ist, ist es wünschenswert, wenn auch die Kinder den Einsatz zu schätzen wissen würden. Ja - wünschenswert wäre das schon, aber leider auch nicht immer möglich.
Vielleicht habe ich mich zu sehr von "retro" und "standard" inspirieren lassen, dass meine Farbkombination nicht den Vorstellungen meines Großen entspricht. Ich war nämlich auf der Suche nach eigentlich simplen Stoffen (Streifen und Karo), weil mir das in den anderen Blogs immer recht gut gefällt. Allein wenn man so einen Stoff sieht, sieht man oft nicht das Potential, dass dieser im vollendeten Stück dann zum Vorschein bringt. Somit habe ich mich einfach mal durchgerungen, so einen Stoff zu verwenden und zu sehen was dabei raus kommt.
Seht selbst, was aus einem recht simpel aussehenden Karo-Stoff entstehen kann:
Als ich das fertige Stück in Händen hielt, war ich total stolz. Mir gefällt sie recht gut - sie ist ein wenig retro und doch recht minimalistisch. Jetzt wäre nur noch schön, wenn sie derjenige für den ich sie gemacht habe auch anziehen würde. Leider...... er tut es nicht.
Ich habe ihn nachher gefragt, ob er eine selbst gemachte Hose anziehen würde, wenn er sich den Stoff aus meiner Sammlung selbst aussuchen kann. Er möchte jetzt einen Kinderstoff mit Kindern die Zelten drauf. Naja, man kann ja nicht alles beim 1. Mal richtig machen. Und wenn die Kids so alt sind, dass sie eine eigene Meinung haben, dann muss man sich wohl ein wenig danach richten. Mal sehen, wann ich neuen Mut fassen kann und noch eine Hose nähe.
lg ena
Vielleicht habe ich mich zu sehr von "retro" und "standard" inspirieren lassen, dass meine Farbkombination nicht den Vorstellungen meines Großen entspricht. Ich war nämlich auf der Suche nach eigentlich simplen Stoffen (Streifen und Karo), weil mir das in den anderen Blogs immer recht gut gefällt. Allein wenn man so einen Stoff sieht, sieht man oft nicht das Potential, dass dieser im vollendeten Stück dann zum Vorschein bringt. Somit habe ich mich einfach mal durchgerungen, so einen Stoff zu verwenden und zu sehen was dabei raus kommt.
Seht selbst, was aus einem recht simpel aussehenden Karo-Stoff entstehen kann:
Als ich das fertige Stück in Händen hielt, war ich total stolz. Mir gefällt sie recht gut - sie ist ein wenig retro und doch recht minimalistisch. Jetzt wäre nur noch schön, wenn sie derjenige für den ich sie gemacht habe auch anziehen würde. Leider...... er tut es nicht.
Ich habe ihn nachher gefragt, ob er eine selbst gemachte Hose anziehen würde, wenn er sich den Stoff aus meiner Sammlung selbst aussuchen kann. Er möchte jetzt einen Kinderstoff mit Kindern die Zelten drauf. Naja, man kann ja nicht alles beim 1. Mal richtig machen. Und wenn die Kids so alt sind, dass sie eine eigene Meinung haben, dann muss man sich wohl ein wenig danach richten. Mal sehen, wann ich neuen Mut fassen kann und noch eine Hose nähe.
lg ena
The Tipping Point - A Book by Malcolm Gladwell - From Austria For The World #9
Dieses Mal eine Buchempfehlung in Episode 9 von unserem Videoblog.
Aliens: Colonial Marines - From Austria For The World #8
Nachdem das neue Alien-Game massiv kritisiert wurde gibt es hier nun die möglicherweise einzige positive Review des Spiels im gesamten Internet.
Talking about Cobra Verde - This time for real
Beim zweiten Anlauf haben wir es dann auch geschafft mehr über den Film zu sprechen. Da die Stimmung hier aber deutlich ernster und düsterer ist habe ich mich dazu entschlossen diesem Teil eine eigene Episode zuzuweisen.
Attemtping to talk about Cobra Verde - From Austria For The World #6
Dieses Mal geht es wieder um einen Kinski/Werner Herzog Film - Cobra Verde. Zumindest war das der Plan aber dann sind wir doch hauptsächlich vom Thema abgekommen, aber seht selbst.
Beim nächsten Mal schaffen wirs dann wirklich mehr über diesen Film zu sprechen...
Beim nächsten Mal schaffen wirs dann wirklich mehr über diesen Film zu sprechen...
Geburtstags-Dino
Eigentlich wollte ich die Feier zum 3. und 1. Geburtstag meiner Buben nicht mit Dinosauriern thematisieren, aber ich habe in einer Zeitschrift diese tolle Idee entdeckt und musste das unbedingt ausprobieren. Und wo geht das besser als bei einer Geburtstagsfeier.
Somit: -) Melone besorgt -) zurechtgeschnitten -) zum wundern und bewundern aufgestellt -) genossen!
Somit: -) Melone besorgt -) zurechtgeschnitten -) zum wundern und bewundern aufgestellt -) genossen!
Ich habe das Ganze 2 Mal gemacht, denn ich war richtig begeistert. Natürlich sieht es jedes Mal anders aus - kommt immer darauf an, welche Art von Melone man bekommt.
lg ena
auf ein Neues: PixiBuch-Hülle
Zu einer weiteren Hülle wurde ich inspiriert, da uns Bekannte aus Deutschland besucht hatten. Sie haben ein kleines Mädchen - 3 Jahre - und Diese Hüllen scheinen mir für dieses Alter gerade gut. Außerdem reisen sie viel und die kleinen Wegbegleiter sind damit immer gut verstaut dabei.
Selbst bin ich ja noch nicht in den Genuss gekommen, meine eigenen Mädchen benähen zu dürfen, denn ich habe keine (was sich ja noch ändern kann), daher macht es immer wieder mal umso mehr Spaß für andere Mädchen zu entwerfen, Stoffe zusammenzustellen und zu nähen.
Diesmal habe ich mich dazu entschieden eine Transfer-Technik zu verwenden, die ich auf einem anderen Blog entdeckt habe. Scheint aus Amerika zu kommen, ist aber mit bei uns erhältlichem auch möglich (dank an fraufertig).
Siebdruck haben wir mal in der Schule gemacht und ich fand es auch recht toll, denn es wird kräftig und hält auch definitiv länger am Stoff, allerdings ist es aufwändig, und wenn man mal eine Vorlage hat, ist dieses Motiv dann überall drauf. Es gäbe auch noch ausdruckbare Transfer-Folien zum aufbügeln, die von der Farbintensität natürlich auch kräftiger sind als diese Transfer-Technik, doch für so kleine Kleinigkeiten, die nicht soooo oft gewaschen werden, finde ich diese Technik richtig toll. Ich habe sie schon einige Male ausprobiert und diesmal habe ich mich für eine bunte Variante auf färbigem Stoff entschieden. Und siehe da - es funktioniert!! Und ich bin sooooo happy.
Wie gesagt, die Intensität ist nicht sooooo toll wie bei Siebdrucken, doch es gibt auch einen tollen Effekt.
Ganz einfacher gelber Stoff außen, bedruckt mit einem lieben Motiv und einer Schrift. Immer zu bedenken: alles was man ausdruckt, wird gespiegelt transferiert, also wenn man Schriften verwendet, bitte immer gespiegelt drucken!!
Innen grüner Stoff - der gleiche wie das Bändchen (das mit Hilfe eines Schrägbandformers gemacht wurde) und lila-gelber Püntkchenstoff. Die Kombination ist mal was anderes, aber ich mag sie total, weil es mal etwas Ausgefallenes ist. Und wenn ich schon mal was für ein Mäderl machen darf, dann kann es auch mal sowas sein, finde ich.
lg ena
Selbst bin ich ja noch nicht in den Genuss gekommen, meine eigenen Mädchen benähen zu dürfen, denn ich habe keine (was sich ja noch ändern kann), daher macht es immer wieder mal umso mehr Spaß für andere Mädchen zu entwerfen, Stoffe zusammenzustellen und zu nähen.
Diesmal habe ich mich dazu entschieden eine Transfer-Technik zu verwenden, die ich auf einem anderen Blog entdeckt habe. Scheint aus Amerika zu kommen, ist aber mit bei uns erhältlichem auch möglich (dank an fraufertig).
Siebdruck haben wir mal in der Schule gemacht und ich fand es auch recht toll, denn es wird kräftig und hält auch definitiv länger am Stoff, allerdings ist es aufwändig, und wenn man mal eine Vorlage hat, ist dieses Motiv dann überall drauf. Es gäbe auch noch ausdruckbare Transfer-Folien zum aufbügeln, die von der Farbintensität natürlich auch kräftiger sind als diese Transfer-Technik, doch für so kleine Kleinigkeiten, die nicht soooo oft gewaschen werden, finde ich diese Technik richtig toll. Ich habe sie schon einige Male ausprobiert und diesmal habe ich mich für eine bunte Variante auf färbigem Stoff entschieden. Und siehe da - es funktioniert!! Und ich bin sooooo happy.
Wie gesagt, die Intensität ist nicht sooooo toll wie bei Siebdrucken, doch es gibt auch einen tollen Effekt.
Ganz einfacher gelber Stoff außen, bedruckt mit einem lieben Motiv und einer Schrift. Immer zu bedenken: alles was man ausdruckt, wird gespiegelt transferiert, also wenn man Schriften verwendet, bitte immer gespiegelt drucken!!
Hinten habe ich noch ein kleines Label entworfen - ich habe mir immer noch keine Webbänder machen lassen, also wird immer was anderes hergenommen - dieses Mal eben die Transfer-Technik.
Innen grüner Stoff - der gleiche wie das Bändchen (das mit Hilfe eines Schrägbandformers gemacht wurde) und lila-gelber Püntkchenstoff. Die Kombination ist mal was anderes, aber ich mag sie total, weil es mal etwas Ausgefallenes ist. Und wenn ich schon mal was für ein Mäderl machen darf, dann kann es auch mal sowas sein, finde ich.
lg ena
Applizieren - die Zweite
Hier ein nächster Versuch mit Applikation auf einem Baby-Body. Diesmal für Bea (der Blogger-Gattin - du magst mir verzeihen, aber es ist doch wahr ;-)) - oder besser gesagt deren kleinen Buben.
Als Nummer 1 (in deren Leben und als erstes Kind) hat er einen Einser bekommen und ein paar Greiflinge zum Spielen.
Diesmal habe ich alles mit Bügelvlies aufgebügelt und es hat alles super gehalten. Somit ist der applizierte Stoff wenigstens nicht verrutscht, doch es ist trotzdem passiert, dass der Body sich verzogen hat. Wahrscheinlich einfach nur dadurch, dass ich daran herumgezogen habe beim nähen, weil es mein Unterstoff war und der, den ich geführt habe. Vielleicht hätte ich doch noch so ein Stick-Papier drunter legen sollen, um etwas stabiles zu haben zum führen. Dieses kann man dann angeblich runter reißen und wird weiters nicht mehr gebraucht. Aber man lernt ja nie aus.
lg ena
Applizieren - die Erste
Mein erstes appliziertes Stück nach dem kleinen Projekt - dem Pixi-Buch mit der Blume. Diesmal eine kleine Herausforderung, denn es ging jetzt um eine Applikation auf einem dehnbaren Stoff - einem Baby-Body. Ich habe mich für meinen Kleinen für eine Giraffe entschieden, denn ich habe schon seit Urzeiten einen Giraffen-Stoff daheim.
Ich hatte noch absolut keine Erfahrung damit - weder mit Stickpapier zum unterlegen, dass nichts verrutscht, oder Bügelvlies zum festkleben. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen, hab ausgeschnitten, festgesteckt und mit engem Zickzack-Stich angenäht. Daraus ist dann folgendes entstanden:
Ich hatte noch absolut keine Erfahrung damit - weder mit Stickpapier zum unterlegen, dass nichts verrutscht, oder Bügelvlies zum festkleben. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen, hab ausgeschnitten, festgesteckt und mit engem Zickzack-Stich angenäht. Daraus ist dann folgendes entstanden:
Das Gesicht ist aufgemalt mit wasserfestem Marker und den Schwanz habe ich aus Strickgarn gedreht und gewuschelt.
Bei genauerem Hinsehen, sieht man (leider), dass ich beim Ansatz vom Hals doppelt nähen musste und mitten am Hals eine Stelle total ausgefranst ist und daher gar nicht mehr hält. Das hätte sich bestimmt vermeiden lassen, wenn ein doppelseitiges Bügelvlies verwendet worden wäre. Das steht allerdings in den Sternen.
lg ena
Spielkarten-Tasche
Es war wieder mal soweit. Unser Maxi - so groß er auch ist - hat vor lauter Freude das Spiel zu spielen, leider die originale Kartonschachtel unseres UNO Junior zerrissen - in lauter Einzelteile. Ich hab mich dann auf gemacht und eine Alternative gesucht. Gekaufte Schachteln oder Taschen sind irgendwie nie in der richtigen Größe oder Ausprägung zu bekommen.
Ich hab dann diesen Blog-Eintrag gefunden und hatte zufälligerweise alle Utensilien daheim. Daraus ist dann in wenigen Minuten das entstanden.
Aus dickem Filz, Grün und Hellblau (Rückseite), einem Webband mit Pilzen drauf und einem breiten Gummiband.
Jetzt hat unser UNO Junior auch wieder eine würdige Hülle, die unser Maxi schon recht gut beherrscht (zumindest schon mal das Auspacken) und wir können das Spiel überall hin mitnehmen.
lg ena
Ich hab dann diesen Blog-Eintrag gefunden und hatte zufälligerweise alle Utensilien daheim. Daraus ist dann in wenigen Minuten das entstanden.
Aus dickem Filz, Grün und Hellblau (Rückseite), einem Webband mit Pilzen drauf und einem breiten Gummiband.
Jetzt hat unser UNO Junior auch wieder eine würdige Hülle, die unser Maxi schon recht gut beherrscht (zumindest schon mal das Auspacken) und wir können das Spiel überall hin mitnehmen.
lg ena
Shutter Island - Episode 5 von From Austria For The World
Diesmal sprechen wir - unter anderem - über Shutter Island.
About James Dean, Kasperltheater and David Hasselhoff - Episode 3 unseres Vlogs
Diesmal wieder in zwei Teilen. Bisher meine Lieblingsepisode und ich denke das Format ist hier vielleicht auch etwas kurzweiliger.
From Austria For The World - Episode 1
Nachdem es in den letzten Wochen sehr still war möchte ich hiermit bekanntmachen, dass ich keineswegs untätig war, sondern ich gemeinsam mit einem Freund fleissig an einem neuen Videoblog gebastelt habe. Hier nun unsere erste Episode in zwei Teilen.
Teil 1:
Teil 2:
Weihnachtsanhänger quillen
Vor einigen Wochen habe ich mal beim Hofer ein Set zum Quillen entdeckt, und konnte nicht widerstehen es zu nehmen. Ich hatte überhaupt keinen Plan, was es genau war, doch ich hab gehört, dass man mit dünnen Papierstreifen kleine Kunstwerke zaubern kann. In diesem Fall sind sogar ein paar Anregungen zum Thema Weihnachten vorhanden, was das ganze etwas erleichtert.
Es lag einige Zeit lang im Kasten herum, bis ich dann anfing, für den Adventkalender unserer Kiddies die Anhänger selbst zu gestalten. Wir haben einen Zweig aufgehängt, der jeden Tag mit einem neuen Behängsl (pro Kind, also insgesamt 2 pro Tag) geschmückt wird und bis Weihnachten wird es so ganz schön voll werden.
Das Ganze ist eigentlich ganz einfach. Man dreht Papierstreifen ein, lässt sie auf eine bestimmte Durchmesser-Größe aufspringen, klebt die Enden zu, bringt den Einzelteil in Form, macht noch mehr bis es eine Figur ergeben könnte und klebt alles zusammen. Geht recht einfach, ist aber trotzdem zeitaufwändig - wie basteln eben so ist. Dafür schaut das Ergebnis aber auch was gleich ;-)
Es war mir eine Freude dies mal auszuprobieren und ab und an wird es sich bestimmt ergeben, sowas mal zu bestimmten Gelegenheiten zu machen. Jedenfalls ist es eine gute Möglichkeit.
by 'ena'
Es lag einige Zeit lang im Kasten herum, bis ich dann anfing, für den Adventkalender unserer Kiddies die Anhänger selbst zu gestalten. Wir haben einen Zweig aufgehängt, der jeden Tag mit einem neuen Behängsl (pro Kind, also insgesamt 2 pro Tag) geschmückt wird und bis Weihnachten wird es so ganz schön voll werden.
Das Ganze ist eigentlich ganz einfach. Man dreht Papierstreifen ein, lässt sie auf eine bestimmte Durchmesser-Größe aufspringen, klebt die Enden zu, bringt den Einzelteil in Form, macht noch mehr bis es eine Figur ergeben könnte und klebt alles zusammen. Geht recht einfach, ist aber trotzdem zeitaufwändig - wie basteln eben so ist. Dafür schaut das Ergebnis aber auch was gleich ;-)
Es war mir eine Freude dies mal auszuprobieren und ab und an wird es sich bestimmt ergeben, sowas mal zu bestimmten Gelegenheiten zu machen. Jedenfalls ist es eine gute Möglichkeit.
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| Utensilien: Papierstreifen, Eindreh-Hilfe, Quillschablone, Klebstoff |
| ein Stern und ein Weihnachtsbaum mit Kugeln |
| fertig verpackt für unseren Adventkalender |
by 'ena'
Fußsack
Zur Abwechslung mal ein aktuelles Thema, das der Jahreszeit entsprechend ist.
Ich habe einen großen Fell-Fußsack für den großen Kinderwagen unseres Minis. Dieser passt irgendwie (obwohl beim Kauf hoch und heilig versprochen) nicht auf unseren Buggy, den ich doch auch öfter mal verwende, wenn ich mit nur 1 Kind unterwegs bin. Er schleift an den Rädern und rutscht herum, weil die Öffnungen für die Gurte ganz anders liegen. Also hab ich schon seit einigen Wochen *schäm* die Idee einen eigenen Fußsack zu nähen - ganz nach meinen Vorstellungen für das passende Gefährt.
Ich bin von ca 9 Uhr Abends bis halb 4 in der Früh von gestern auf heute und dann heute nochmal ca 2 h daran gesessen und seht mal, was daraus geworden ist.
Beide Kids können gut drin sitzen ;-) und es sollte noch genug Platz für Wintergarderobe sein, denn er ist nicht so aufbauschend wie ein Fellsack.
Fazit: Ich habe mir so viele kleine Details und Extrakniffe überlegt, die ich dann alle entweder aus Mangel an Erfahrung nicht verwirklichen konnte, oder wieder verworfen habe, sobald ich näher darüber nachgedacht hatte. Zum Beispiel wollte ich, dass ich die unteren Ecken an die vorhandenen Regenschutz-Halterungen des Wagens mit Gummiband anklicke. Nachdem aber mein Großer das 1. Mal drinnen gesessen ist, merkte ich schon dass die wohl bald ausgerissen wären. Er bewegt seine Füße immer so sehr, dass das System nicht lange Stand gehalten hätten - oder doch??? Man wird es niemals erfahren, denn ich habe sie nicht eingenäht (außer es packt mich noch und ich nähe sie noch zusätzlich an, aber wie macht man sowas im Nachhinein noch schön und funktionell???
Ich hätte gerne eine Blende für den Reißverschluss gemacht - innen oder außen - aber irgendwie ist das in meiner Schaffenswut nächtens in meinem Hirn verloren gegangen und erst wieder gekommen, als ich das 1. Mal den Reißverschluss geschlossen habe. Naja - kann passieren. Ich schieb es darauf, dass ich Anfänger bin.
Die Maße habe ich eigentlich dem schon vorhandenen Fellsack abgenommen, da er ansich von der Größe her halbwegs gepasst hätte um warm zu halten. Aber entweder habe ich mich mit den Nahtzugaben vertan oder ich bin so mal irgendwie schief gekommen, denn ich dachte eigentlich, dass der Reißverschluss das Ganze bis über die Oberarme schließen wird, was beim 1. Probesitzen mit meinem Großen schon mal nicht der Fall war.
Dann ist die Rückenfläche kleiner geworden als gedacht. Aber vielleicht hat das bauschige Fell meine Messungen verfälscht.
Naja - ich könnte jetzt noch viel philosophieren, aber ich hab jetzt den und den werd ich eine Zeit lang verwenden - mal schauen was der Praxistest so sagt.
Ich bin so happy, dass das mit den Knopfloch-Nahten so gut hingehauen hat - bin echt überrascht, da ich es noch nie zusammengebracht hab sowas zu nähen (aber ich muss gestehen, es gibt Tage, da ist die Nähmaschine mein Freund und dann gibts Tage da hasst sie mich und lässt es mich spüren - kennt ihr das???). Und jetzt hat jeder Gurt ein schönes Löchle zum durchschlüpfen, denn es war ein guter Tag für uns ;-)
Im Nachhinein, nachdem meine Kiddies immer rein und raus klettern wollten, habe ich mich dann noch entschlossen einen Gurt der Stabilität halber anzubringen. Mit Gurtband und Klettverschluss einfach durch die unteren beiden Gurtöffnungen, damit der Sack im Wagen bleibt. Er ist unten trotz perfekt sitzender Anordnung der Gurtöffnungen immer wieder herumgerutcht. Jetzt sollte er fix sitzen.
Ich freu mich schon auf die erste Ausfahrt. Vielleicht bringen die lieben Vögel meinen Kleinen auch dazu gerne in dem Wagen zu sitzen. Er mag es gar nicht so drinnen zu liegen, denn beim großen Kinderwagen sitzt er auf einer waagrechten Fläche und kann selbst bestimmen, ob er am Geschehen außen teilhaben möchte oder sich lieber nach hinten zurückzieht und alles auf sich wirken lässt. In diesem Wagen muss ich ihn mit Schultergurt anschnallen, denn er hat keine Haltestange die vor dem Herausfallen schützt, und somit muss er zwangsläufig drinnen "liegen". Mal sehen, wie ich ihn daran gewöhne.....
bin stolz auf mein kleines Meisterwerk ;-)
by 'ena'
Ich habe einen großen Fell-Fußsack für den großen Kinderwagen unseres Minis. Dieser passt irgendwie (obwohl beim Kauf hoch und heilig versprochen) nicht auf unseren Buggy, den ich doch auch öfter mal verwende, wenn ich mit nur 1 Kind unterwegs bin. Er schleift an den Rädern und rutscht herum, weil die Öffnungen für die Gurte ganz anders liegen. Also hab ich schon seit einigen Wochen *schäm* die Idee einen eigenen Fußsack zu nähen - ganz nach meinen Vorstellungen für das passende Gefährt.
Ich bin von ca 9 Uhr Abends bis halb 4 in der Früh von gestern auf heute und dann heute nochmal ca 2 h daran gesessen und seht mal, was daraus geworden ist.
Vorne wurde es ein Schwedenstoff, auf den mein Mini recht fliegt. Er kuschelt mit den Vögeln, während ich den Stoff am Boden zuschneide (auf der gegenüberliegenden Seite versteht sich).
Innen hab ich einen wasserabweisenden Stoff eingebaut, den ich damals beim Müller um einen sagenhaften Preis von 2,- pro Laufmeter bekommen habe. Ich hoffe, das Konzept hält was es verspricht. Ich erhoffe mir davon, dass es dann weniger ausmacht, wenn die Kids mit schmutzigen Schuhen zurück ins Wagerl gehen.
Auf der Rückseite das gleiche Prinzip mit dem Wasserabweisenden Stöffchen. Da der Sack recht nah an den Rädern hängt, soll dadurch das Gröbste abehalten werden. Die gesamte Rückseite ist mit schwarzem Baumwollstoff gemacht. Hier erkennt man auch das Aufhängesystem. Oben dran Klettverschluss und Bändchen (zur Sicherheit zusätzlich) - da hatte der Wagen schon für den eigenen Fußsack vorgearbeitet (umso besser für mich).
Das Innenleben ist blauer Fleece und zwischen den Sichtbaren Stoffen liegen 2 Lagen Vlies um das ganze auch etwas warm und kälteabhaltend zu machen.
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| Fußsack am Wagen |
Beide Kids können gut drin sitzen ;-) und es sollte noch genug Platz für Wintergarderobe sein, denn er ist nicht so aufbauschend wie ein Fellsack.
Fazit: Ich habe mir so viele kleine Details und Extrakniffe überlegt, die ich dann alle entweder aus Mangel an Erfahrung nicht verwirklichen konnte, oder wieder verworfen habe, sobald ich näher darüber nachgedacht hatte. Zum Beispiel wollte ich, dass ich die unteren Ecken an die vorhandenen Regenschutz-Halterungen des Wagens mit Gummiband anklicke. Nachdem aber mein Großer das 1. Mal drinnen gesessen ist, merkte ich schon dass die wohl bald ausgerissen wären. Er bewegt seine Füße immer so sehr, dass das System nicht lange Stand gehalten hätten - oder doch??? Man wird es niemals erfahren, denn ich habe sie nicht eingenäht (außer es packt mich noch und ich nähe sie noch zusätzlich an, aber wie macht man sowas im Nachhinein noch schön und funktionell???
Ich hätte gerne eine Blende für den Reißverschluss gemacht - innen oder außen - aber irgendwie ist das in meiner Schaffenswut nächtens in meinem Hirn verloren gegangen und erst wieder gekommen, als ich das 1. Mal den Reißverschluss geschlossen habe. Naja - kann passieren. Ich schieb es darauf, dass ich Anfänger bin.
Die Maße habe ich eigentlich dem schon vorhandenen Fellsack abgenommen, da er ansich von der Größe her halbwegs gepasst hätte um warm zu halten. Aber entweder habe ich mich mit den Nahtzugaben vertan oder ich bin so mal irgendwie schief gekommen, denn ich dachte eigentlich, dass der Reißverschluss das Ganze bis über die Oberarme schließen wird, was beim 1. Probesitzen mit meinem Großen schon mal nicht der Fall war.
Dann ist die Rückenfläche kleiner geworden als gedacht. Aber vielleicht hat das bauschige Fell meine Messungen verfälscht.
Naja - ich könnte jetzt noch viel philosophieren, aber ich hab jetzt den und den werd ich eine Zeit lang verwenden - mal schauen was der Praxistest so sagt.
Ich bin so happy, dass das mit den Knopfloch-Nahten so gut hingehauen hat - bin echt überrascht, da ich es noch nie zusammengebracht hab sowas zu nähen (aber ich muss gestehen, es gibt Tage, da ist die Nähmaschine mein Freund und dann gibts Tage da hasst sie mich und lässt es mich spüren - kennt ihr das???). Und jetzt hat jeder Gurt ein schönes Löchle zum durchschlüpfen, denn es war ein guter Tag für uns ;-)
Im Nachhinein, nachdem meine Kiddies immer rein und raus klettern wollten, habe ich mich dann noch entschlossen einen Gurt der Stabilität halber anzubringen. Mit Gurtband und Klettverschluss einfach durch die unteren beiden Gurtöffnungen, damit der Sack im Wagen bleibt. Er ist unten trotz perfekt sitzender Anordnung der Gurtöffnungen immer wieder herumgerutcht. Jetzt sollte er fix sitzen.
Ich freu mich schon auf die erste Ausfahrt. Vielleicht bringen die lieben Vögel meinen Kleinen auch dazu gerne in dem Wagen zu sitzen. Er mag es gar nicht so drinnen zu liegen, denn beim großen Kinderwagen sitzt er auf einer waagrechten Fläche und kann selbst bestimmen, ob er am Geschehen außen teilhaben möchte oder sich lieber nach hinten zurückzieht und alles auf sich wirken lässt. In diesem Wagen muss ich ihn mit Schultergurt anschnallen, denn er hat keine Haltestange die vor dem Herausfallen schützt, und somit muss er zwangsläufig drinnen "liegen". Mal sehen, wie ich ihn daran gewöhne.....
bin stolz auf mein kleines Meisterwerk ;-)
by 'ena'
Pixi Buch Hüllen
Mein Großer wird dieses Jahr 3 und es sammeln sich schon die Pixi Bücher bei uns. Jetzt hab ich mich ein bisschen schlau gemacht und das gefunden. Viele von euch kennen diese Nähereien natürlich schon seit langem, und auch bei mir ist es eine der ersten Arbeiten.
Nachdem ich das blaue mit grün als erstes gemacht habe, konnte ich nicht anders und musste noch andere ausprobieren. Lustig war auch, dass die Tochter einer Freundin Geburtstag hatte und zum 3. Geburtstag passt so eine Hülle mit Inhalt auch recht gut, finde ich und das ist daraus geworden:
Für Kati - das 3-jährige Mädchen habe ich dann noch was neues probiert.
Ich habe apliziert - DAS 1. MAL!!
Innen mit Blümchen-Stoff (glaub das ist Satin, oder etwas das ein bisschen fester ist als Satin
by 'ena'
Nachdem ich das blaue mit grün als erstes gemacht habe, konnte ich nicht anders und musste noch andere ausprobieren. Lustig war auch, dass die Tochter einer Freundin Geburtstag hatte und zum 3. Geburtstag passt so eine Hülle mit Inhalt auch recht gut, finde ich und das ist daraus geworden:
Das erste wie gesagt war eher mal zum ausprobieren. Richtung Ecken ist alles etwas aus dem Ruder gelaufen und die Taschen wurden weiter. Außerdem hatte ich noch kein Konzept als Verschluss - Druckknöpfe hatte ich damals noch nicht auf Vorrat, doch Monate später habe ich noch einen Button genäht und einen Druckknopf angenäht.
Ich habe mir vor Monaten schon mal so einen Zottel-Stoff gekauft und ich konnte mich nicht zurückhalten diesen zu verarbeiten. Ich wollte mal mutig sein und verrückte Stoffe kombinieren und das ist daraus geworden. Außerdem habe ich mir ein Konzept als Schließmechanismus überlegt und zwar ein langer Schlauch der einmal rundherum gewickelt alles gut hält.
Diese Hülle ist noch verfügbar ;-) Wenn jemand interessiert ist kann er sie im Tausch gerne haben - ich bin sicher, es lässt sich was arrangieren.
| Zottel-Pixi Buch Hülle |
| Innentaschen mit weißem Stoff mit Löchern (ist das dann eigentlich eine Spitze??) |
Ich habe apliziert - DAS 1. MAL!!
Innen mit Blümchen-Stoff (glaub das ist Satin, oder etwas das ein bisschen fester ist als Satin
Aller Anfang ist fließend
Jetzt muss ich mal ein bisschen erzählen, wie ich zum Nähen gekommen bin:
Als ich schwanger war mit meinem 1. Kind habe ich mir so ausgemalt, dass ich meinen Kindern bestimmt alles mögliche selbst machen werde. Dabei habe ich vor allem an Faschingskostüme gedacht, die auch meine Mutter früher von Grund auf selbst entworfen hat für mich und meinen Bruder. Sie hatte immer so kreative Ideen und nicht immer hatte es mit Nähen zu tun, wobei ich muss sagen: Sehr oft doch. Da mir das so vorgelebt wurde, wollte ich das auch für meine Kinder ermöglichen. Zuvor hatte ich noch nicht das Gefühl, dass mein Riese das schätzen würde, bzw. er hatte noch keine "Wünsche" etwas bestimmtes darzustellen. Doch dieses Jahr hatte es ihm der kleine Nao-Roboter angetan. Wir haben ihn sogar auch live in der TU gesehen und er ist ein richtiger Fan geworden. Somit hab ich mich mal hingesetzt und meine verstaubte Nähmaschine wieder ausgepackt (diese habe ich von meiner Tante geerbt, da sie sich eine bessere/neuere gekauft hat). Ich hab wirklich kaum Erfahrung mit ihr und allein das Aufspulen des Unterfadens ist total anders als bei der Maschine meiner Mutter, mit der ich in meiner Jugend einige Dinge genäht habe. Hier jedenfalls ist das Produkt:
Ich habe eine ganz einfache Hose mit Gummibund und ein (wie ich mittlerweile rausgefunden hab) langärmeliges Shirt mit Fledermaus-Ärmeln (weil nicht extra angenäht, sondern aus 1 Stück gemacht) aus einem Jersey-Leintuch gemacht. Alles abgezeichnet von momentan passenden Kleidungsstücken. Ohne Erfahrung was Fadenlauf oder dehnbarer Stretch-Stich betrifft, habe ich mich einfach mal dran gemacht und für den Fasching und als erstes genähtes Meisterwerk finde ich es gar nicht so schlecht. Meinem Bub hats jedenfalls gefallen.
Ich werde in den nächsten Wochen einiges posten, was in der Vergangenheit so entstanden ist. Zwischendurch wird bestimmt auch was aktuelles zu finden sein, damit ich nicht ständig mit den Gedanken in der Vergangenheit schwelge.
by 'ena'
Als ich schwanger war mit meinem 1. Kind habe ich mir so ausgemalt, dass ich meinen Kindern bestimmt alles mögliche selbst machen werde. Dabei habe ich vor allem an Faschingskostüme gedacht, die auch meine Mutter früher von Grund auf selbst entworfen hat für mich und meinen Bruder. Sie hatte immer so kreative Ideen und nicht immer hatte es mit Nähen zu tun, wobei ich muss sagen: Sehr oft doch. Da mir das so vorgelebt wurde, wollte ich das auch für meine Kinder ermöglichen. Zuvor hatte ich noch nicht das Gefühl, dass mein Riese das schätzen würde, bzw. er hatte noch keine "Wünsche" etwas bestimmtes darzustellen. Doch dieses Jahr hatte es ihm der kleine Nao-Roboter angetan. Wir haben ihn sogar auch live in der TU gesehen und er ist ein richtiger Fan geworden. Somit hab ich mich mal hingesetzt und meine verstaubte Nähmaschine wieder ausgepackt (diese habe ich von meiner Tante geerbt, da sie sich eine bessere/neuere gekauft hat). Ich hab wirklich kaum Erfahrung mit ihr und allein das Aufspulen des Unterfadens ist total anders als bei der Maschine meiner Mutter, mit der ich in meiner Jugend einige Dinge genäht habe. Hier jedenfalls ist das Produkt:
| Original und mein kleiner Nao |
Ich habe eine ganz einfache Hose mit Gummibund und ein (wie ich mittlerweile rausgefunden hab) langärmeliges Shirt mit Fledermaus-Ärmeln (weil nicht extra angenäht, sondern aus 1 Stück gemacht) aus einem Jersey-Leintuch gemacht. Alles abgezeichnet von momentan passenden Kleidungsstücken. Ohne Erfahrung was Fadenlauf oder dehnbarer Stretch-Stich betrifft, habe ich mich einfach mal dran gemacht und für den Fasching und als erstes genähtes Meisterwerk finde ich es gar nicht so schlecht. Meinem Bub hats jedenfalls gefallen.
Ich werde in den nächsten Wochen einiges posten, was in der Vergangenheit so entstanden ist. Zwischendurch wird bestimmt auch was aktuelles zu finden sein, damit ich nicht ständig mit den Gedanken in der Vergangenheit schwelge.
by 'ena'
jetzt wirds mal Zeit.... - Girlie-Tasche
..... Zeit etwas davon zu posten, was in den vergangenen Wochen alles so entstanden ist. Den Anfang macht eine kleine Tasche (und schon ist das erste Stückchen Stoff unseres Großeinkaufs verarbeitet), die ich für eine Freundin aus Tirol gemacht habe - sie waren auf Kurzbesuch in Wien und haben meinen Jungs Gewand mitgebracht *bigthanx* - dafür ein kleines Dankeschön an ihr Mädi.
Sie ist nach dieser super einfachen Anleitung entstanden, die ich nach langem Suchen im WWW gefunden habe. Ich habe eine Girlie-Tasche gesucht und wirklich lange nicht das richtige entdeckt. Als ich dann bei meinem Großen im Zimmer gesessen bin um ihn beim einschlafen zu begleiten und dort der Computer keine W-lan Verbindung mehr fand, hab ich auf der geöffneten Google Seite (ich konnte eh nichts neues mehr öffnen und hatte Zeit über den offenen Suchergebnissen zu grübeln) diesen Beitrag entdeckt und war hin und weg.
Nach ein paar Stunden "Nacht-Nähen" gleich darauf (tagsüber lassen mir meine Jungs ja keine Zeit dazu) ist dann dieses kleine Meisterwerk entstanden.
Ich bin voll stolz darauf - die erste richtige Tasche, und das auch noch in Mädchen-Format und auch die kleine Prinzessin hat sich riesig darüber gefreut.
Und dafür, dass ich noch Näh-Anfänger bin und meine Nähmaschine noch nicht immer "lesen" und optimalst einstellen kann, ist sie doch recht nett geworden ;-)
by 'ena'
Sie ist nach dieser super einfachen Anleitung entstanden, die ich nach langem Suchen im WWW gefunden habe. Ich habe eine Girlie-Tasche gesucht und wirklich lange nicht das richtige entdeckt. Als ich dann bei meinem Großen im Zimmer gesessen bin um ihn beim einschlafen zu begleiten und dort der Computer keine W-lan Verbindung mehr fand, hab ich auf der geöffneten Google Seite (ich konnte eh nichts neues mehr öffnen und hatte Zeit über den offenen Suchergebnissen zu grübeln) diesen Beitrag entdeckt und war hin und weg.
Nach ein paar Stunden "Nacht-Nähen" gleich darauf (tagsüber lassen mir meine Jungs ja keine Zeit dazu) ist dann dieses kleine Meisterwerk entstanden.
Ich bin voll stolz darauf - die erste richtige Tasche, und das auch noch in Mädchen-Format und auch die kleine Prinzessin hat sich riesig darüber gefreut.
Und dafür, dass ich noch Näh-Anfänger bin und meine Nähmaschine noch nicht immer "lesen" und optimalst einstellen kann, ist sie doch recht nett geworden ;-)
by 'ena'
Aufstocken der Vorräte
Ich sag euch was - lasst euch nie von einer Freundin dazu überreden, zu einem Outlet zu fahren - schon gar nicht, wenn es um Hobby-Sachen geht wie in unserem Fall: Stoffe und Zubehör.
Beatrice hat mich zum Müller entführt - einem Paradies für Näh-Süchtler und solche, die es noch werden wollen.
Meine Ausbeute war wirklich ertragreich und obwohl ich noch keinen Plan für die einzelnen Teile habe, habe ich für 120 Euro doch recht viel erstanden. Gesamt sind es X Meter Stoff wovon nur etwa 2/3 berechnet wurden (die haben dort so ein Schätz-System, wenn man sagt ich brauche bitte 1 Meter, kommt man nicht unter 1,30 davon - und wenns hoch kommt sogar 1,50, wobei aber nur das gesagte verrechnet wird). Und bei Preisen von 2-4 Euro pro Laufmeter erwischt man sich auch dabei was zu nehmen, was man nicht unbedingt jetzt auf der Stelle benötigt. Aber auch ein Reißverschluss um 0,40 Euro statt in einem herkömmlichen Geschäft um 2,50 verlockt wirklich dazu sich Vorräte anzuschaffen. Ich war im Adrenalinrausch - und zwar richtig......
Gut nur, dass unsere Kinder (15 und 4,5 Monate) so toll mitgespielt haben.
Hier noch ein visueller Eindruck der Errungenschaften:
by 'ena'
Beatrice hat mich zum Müller entführt - einem Paradies für Näh-Süchtler und solche, die es noch werden wollen.
Meine Ausbeute war wirklich ertragreich und obwohl ich noch keinen Plan für die einzelnen Teile habe, habe ich für 120 Euro doch recht viel erstanden. Gesamt sind es X Meter Stoff wovon nur etwa 2/3 berechnet wurden (die haben dort so ein Schätz-System, wenn man sagt ich brauche bitte 1 Meter, kommt man nicht unter 1,30 davon - und wenns hoch kommt sogar 1,50, wobei aber nur das gesagte verrechnet wird). Und bei Preisen von 2-4 Euro pro Laufmeter erwischt man sich auch dabei was zu nehmen, was man nicht unbedingt jetzt auf der Stelle benötigt. Aber auch ein Reißverschluss um 0,40 Euro statt in einem herkömmlichen Geschäft um 2,50 verlockt wirklich dazu sich Vorräte anzuschaffen. Ich war im Adrenalinrausch - und zwar richtig......
Gut nur, dass unsere Kinder (15 und 4,5 Monate) so toll mitgespielt haben.
Hier noch ein visueller Eindruck der Errungenschaften:
by 'ena'
Essen wie in Amerika ... oder der Verfall unserer Geschmacksnerven
Diesmal versuche ich meinen Blogeintrag rauszubringen bevor mein erster Ärger über ein von mir konsumiertes Produkt wieder gänzlich verflogen ist. Heute Morgen habe ich mir im Vorbeigehen für die Nachspeise zu Mittag im Büro ein Lockangebot einer neuen Milka-Schokolade mitgenommen.
Im Allgemeinen sind die Milkaprodukte ja nicht schlecht sondern haben einen konstanten Standard, auch wenn einem nicht immer alles gleich gut schmeckt.
Ohne groß nachzusehen griff ich nach der Schokolade, die, wie das Bild mich aus dem Augenwinkel heraus informierte, mit Keksen bestückt war.
Nichts Böses ahnend öffnete ich die Schokolade nach meinem Mittagssandwich und nach dem ersten Bissen kam die schockierende Erkenntnis....
Das sind keine Kekse.
Das sind Cracker.
Mit SALZ!
Auf einer SCHOKOLADE!!
Wo sind wir? In Amerika, wo man Twinkies mit Hot-Dog-Würstchen oder gesalzene Butter mit Marmelade isst?
Es is ja absolut untragbar in einem kulinarischen Hochland wie Österreich eine Süßigkeit im Regal zu finden, welche mit Salzkristallen verziert ist. Ich bin ja für viele Experimente offen, sehe auch den Benefit von Pfeffer und Schokolade (auch wenn es mir nicht unbedingt immer schmeckt), aber Salz und Süßes, das passt für mich nicht in den selben Satz, geschweige denn in das selbe Produkt.
Zusätzlich negativ aufgefallen ist die Mogelpackungsgröße von 87g zum Preis einer herkömmlichen 100g Tafel.
Natürlich können da die Stimmen laut werden, dass sich dass durch das leichtere Gewicht der Cracker ergibt und nicht mehr Platz in der Packung war für mehr Schokolade, aber ich denke wenn man sich den Querschnitt ansieht, wo der obere und untere Cracker in die Schokolade gedrückt wurde, dann ist da sicherlich noch genug Raum dazwischen um verteilt über eine ganze Tafel 13g mehr Schokolade unterzubringen. Wenn man dies wollte.
Andererseits ist's vermutlich auch besser so, denn so findet das Übel wenigstens schneller ein Ende.
Useful Things... : Krawattenknoten
In dieser neuen Rubrik möchte ich Dinge teilen, welche ich beim Surfen im Web gelernt habe, und welche sich im realen Leben als durchaus nützlich erwiesen haben.
Den Anfang mache ich mit einem Tipp, den ich genau genommen nicht aus dem Internet habe, sondern von Galileo, aber dank Youtube kann man den Beitrag hier noch immer aufrufen.
Das Video ist an sich selbsterklärend, vielleicht muss man es sich ein paar mal ansehen und ausprobieren bis man es eingeübt hat, aber an sich verwende ich in 95% der Fälle nur mehr diesen Knoten.
Die Vorteile sind, dass man beim um die Hand legen der Krawatte, das breite Ende bereits so ungefähr lang lässt, wie die Krawatte dann fertig lang sein soll. Ich schaffe es dadurch fast immer beim ersten Binden die richtige Länge hinzubekommen. Der Knoten fällt auch bei den meisten Krawatten sehr schön und hat für meinen Hals zumindest eine angenehme Dicke. Nachteilig ist lediglich, dass ab und zu die Schlinge um den Hals sich beim Übergang in den Knoten an einer Seite falsch herum in den Knoten zieht, oder dass der obere Querteil des fertigen Knotens bei manchen Krawattenlängen etwas schief laufen kann. Im Allgemeinen erziele ich aber mit diese Bindungsart sehr schöne Ergebnisse die für den Alltag durchaus ausreichend sind.
Bei besondern Anlässen binde ich meistens einen Windsor, der zwar sehr schön symmetrisch ist und bei dem ich mittlerweile auch meistens auf Anhieb die richtige Länge hinbekomme, aber der sehr breit wird als Knoten und deshalb nicht bei jedem Hemd geeignet ist.
Der halbe Windsor wäre auch noch eine Variante die ich früher meist verwendet habe, wo der Knoten zwar weniger dick ist, aber bei diesem Knoten bekomme ich immer erst mit dem dritten Anlauf die richtige Länge zusammen und außerdem neigt der Knoten auch dazu schief zu sein. Gegenüber dem halben Windsor würde ich also die oben beschriebene Methode bevorzugen.
Den Anfang mache ich mit einem Tipp, den ich genau genommen nicht aus dem Internet habe, sondern von Galileo, aber dank Youtube kann man den Beitrag hier noch immer aufrufen.
Das Video ist an sich selbsterklärend, vielleicht muss man es sich ein paar mal ansehen und ausprobieren bis man es eingeübt hat, aber an sich verwende ich in 95% der Fälle nur mehr diesen Knoten.
Die Vorteile sind, dass man beim um die Hand legen der Krawatte, das breite Ende bereits so ungefähr lang lässt, wie die Krawatte dann fertig lang sein soll. Ich schaffe es dadurch fast immer beim ersten Binden die richtige Länge hinzubekommen. Der Knoten fällt auch bei den meisten Krawatten sehr schön und hat für meinen Hals zumindest eine angenehme Dicke. Nachteilig ist lediglich, dass ab und zu die Schlinge um den Hals sich beim Übergang in den Knoten an einer Seite falsch herum in den Knoten zieht, oder dass der obere Querteil des fertigen Knotens bei manchen Krawattenlängen etwas schief laufen kann. Im Allgemeinen erziele ich aber mit diese Bindungsart sehr schöne Ergebnisse die für den Alltag durchaus ausreichend sind.
Bei besondern Anlässen binde ich meistens einen Windsor, der zwar sehr schön symmetrisch ist und bei dem ich mittlerweile auch meistens auf Anhieb die richtige Länge hinbekomme, aber der sehr breit wird als Knoten und deshalb nicht bei jedem Hemd geeignet ist.
Der halbe Windsor wäre auch noch eine Variante die ich früher meist verwendet habe, wo der Knoten zwar weniger dick ist, aber bei diesem Knoten bekomme ich immer erst mit dem dritten Anlauf die richtige Länge zusammen und außerdem neigt der Knoten auch dazu schief zu sein. Gegenüber dem halben Windsor würde ich also die oben beschriebene Methode bevorzugen.
Positionierung - Teil 4
Let’s get this over with…
Das Feedback zu meinem letzten Beitrag in „Positionierung - Teil 3“ war eher ein unverständiges Schulterzucken meiner Leser, weshalb ich hier nun abschließend meine Schlussfolgerungen liefere, welche beim letzten Mal vielleicht als fehlend empfunden wurden.
Die Kurzzusammenfassung vom letzten Mal:
-) Um Erfolg zu haben muss die Motivation stimmen
-) Selbst wenn die Motivation stimmt kann es sein, dass der Erfolg ausbleibt bzw. dass andere mit weniger Aufwand mehr Erfolg haben
Meine Motivation lag von Anfang an nur teilweise beim Inhalt, zu einem großen Anteil jedoch schon bei dem gewünschten Erfolg mit einer Community von Leuten mit gleichen Interessen in regen Austausch zu treten. Aus diesem Grund versuchte ich meine Interessensgebiete einer gewissen Struktur unterzuordnen. Videoblogs schieden fürs erste aus, da ich mir bei einem Testversuch vor der Kamera reichlich blöd vorkam so ganz alleine meine Gedanken in den Raum zu quatschen. Dem geschriebenen Blog hab ich dann das Schema aufgezwungen, meine Beiträge regelmäßig und in festen thematischen Blöcken zu veröffentlichen sowie auch in Englisch zu schreiben, um ein breiteres Spektrum an Lesern zu erreichen.
Genau diese berühmten 15-minutes-of-fame, wo alles in einem Fluss ist und scheinbar mühelos sich der Inhalt allein aus der Interaktion immer wieder neu erfindet, waren mein Ziel und ein Großteil meiner Motivation. Der mühevolle Rest der Aufbauarbeit mit wenig Lohn für die Mühe oder die Erhaltungsarbeit, um eventuelle Popularität nicht wieder zu verlieren gehören zwar dazu, aber wenn man nicht 100% hinter seinen Themen steht, dann verliert man schnell den Antrieb diesen wesentlich größeren Anteil des Bloggens auch wirklich durchzuhalten. Genau das ist auch passiert, weil ich versuchte auf zwei Stühlen zu sitzen, dem Inhalt sowie den Träumen vom Erfolg gleiche Aufmerksamkeit zu schenken. Durch die sinkende Motivation und die Aussicht ein weiteres Projekt als gescheitert zu den Akten zu legen, driftete ich zusehends in diese Sinn-Krise.
In der Stagnation gelähmt stellte sich zusätzlich noch die Frage was kann man eigentlich noch Einzigartiges schaffen, wenn es doch zu jedem Thema schon jemanden gibt, der zumindest gleich guten, wenn nicht vielfach besseren Inhalt liefert. Sollte man sich nicht einfach auf den Konsum von Information beschränken und das Internet nicht noch mehr zumüllen? Dabei war es schließlich auch nicht förderlich sich mit diesem Ende des Blogspektrums zu beschäftigen, nämlich der inflationären Flut an oftmals uniform wirkenden Blogs gleichen Alltagsinhalts. Ich hatte keinerlei Interesse daran ein weiterer Tropfen in diesem Meer der Belanglosigkeit zu werden. Man braucht beispielsweise nur auf blog-zug.com schauen und findet insbesondere zu den Themen Fashion, Fotographie, Persönliches, Bücher etc. Unmengen an Einheitsbrei, wobei die einzelnen Verfasser dennoch die Ausstrahlung meistern, sich für einzigartig zu halten.
Einige davon scheinen sogar wirklich eine stattliche Leserschaft zu generieren, obwohl sie genauso flach und uninspiriert sind, wie der Blog gleich daneben. ‚Wie das?’ fragt man sich und bei etwas Recherche kommt man zu der Erkenntnis, dass man sich Publikum auch „kaufen“ kann. Ähnlich wie bei Gruppen auf Facebook, wo es darum geht Freunde für sinnfreie Klickspiele anzuhäufen, kann man unter den Bloggern ähnlichen Gemüts durch gegenseitiges Liken und Give-away-Contests, wo man unter allen die brav auf „follow this blog“ klicken Tand vom Flohmarkt verlost, tatsächlich eine „Leserschaft“, die bis in die Tausende gehen kann, vortäuschen.
Wenn es beim Blog nur um Style-over-Substance geht, dann mag dies dem einen oder anderen auch genügen um das persönliche Ego zu puschen. Aber ein derartiges Ergebnis rechtfertigt für mich nicht den Aufwand, zudem es mir ja um eine Interaktion mit einer Leserschaft ging und nicht bloß darum eine zu haben. Einige Leute mit denen man sich über ähnliche Interessen austauschen kann, dass wäre schon was Feines. Besser auf jeden Fall als 1000 anonyme Bildchen die einmal und nie wieder über meinen Blog stolpern.
Mein momentaner Erkenntnisstand führt also zu dem für viele wohl offensichtlichen Ergebnis, sich in Zukunft nur auf eine Sache zu konzentrieren, und das ist mein Inhalt. Auch wenn ich meine Gedanken vielleicht nur für mich selbst dokumentiere. Darum auch die Entscheidung von nun an auf deutsch und ohne festes Schema zu bloggen. Kein Streben mehr nach Breitenwirksamkeit, Publikum, oder Bekanntheit. Nur noch das was mich interessiert, bewegt, aufregt, antreibt. Wer auch immer daran Interesse hat ist gerne auch eingeladen mir seine Gedanken und sein Feedback zuteil werden zu lassen, wenn aber nicht, dann soll es zumindest kein Hindernis mehr sein dennoch weiterzumachen.
Housekeeping - Day 2
Tag 2 hat sich mit dem Schlafzimmer beschäftigt. Prinzipiell muss ich ja sagen, dass ich die Hausarbeit vor der Challenge schleifen hab lassen, da ich währenddessen eh alles aufmascherl. Deshalb sah das Schlafzimmer schon arbeitsintensiver aus - vor allem, weil das Babybett in unserm Schlafzimmer steht und das bei mir immer ein Magnet für Unordnung ist.
Die Aufgaben für heute waren:
REINIGUNG
-) Zieh das Bettzeug ab
Da das Baby die halbe Nacht bei uns im Bett schläft, ist es nie verkehrt, die Überzüge zu waschen ;). Ein kurzer Blick auf meine eigene Haushalts-To-Do-Liste verriet mir, dass das sowieso dran war.
-) Wasch das Bettzeug
Die Schmutzwäschebehälter sehen sowieso schon gefährlich voll aus.
-) Häng die Zierkissen raus in die Sonne, um die Staubmilben zu beseitigen
Tatsächlich haben wir ein paar Zierkissen im Schlafzimmer. Da ich nicht so der Fan von Zierkissen bin, sondern die vollständige Variante von70x90 brauch, liegen sie alle auf der Seite von Mark.us. Egal. Heute lagen sie am Balkon für ein kleines Sonnenbad.
-) Saug die Matratze ab
Angeblich hilft das ja sowas von überhaupt nicht gegen Milben etc. Aber schaden tuts auch nicht. Also hab ich sie mal wieder abgesaugt.
-) Dreh die Matratze um, wenn du das in den letzten 3 Monaten nicht getan hast
HIER spätestens musste Mark.us übernehmen. ;D An sich, hab ich nie sonderlich darauf geachtet, die Matratze regelmäßig umzudrehen. Das hat jetzt ein Ende und steht ab nun in meiner Haushalts-To-Do-Liste.
-) Heb die herumliegende Wäsche auf und räum sie weg
DAS war schon ein großer Brocken. Das Meiste von dem Babygewand hab ich mir von einer Freundin ausgeborgt. In der Zwischenzeit haben mir aber auch andere Leute Gewand geschenkt. Um hier nicht ins Durcheinander zu kommen, trenne ich das Gewand in "Meins" und "Ihrs". Was zur Folge hat, dass das wegräumen etwas länger dauert. Egal. Ich hab mich soweit umgewöhnt, dass meine Wäsche meistens im andern Zimmer gegenüber von den Kleiderkästen liegt ... die kurze Zeit, bevor ich sie wegräum ;P. Mark.us bemüht sich auch sehr. Er bräuchte halt einen stummen Diener ;D.
-) Heb den herumliegenden Papierkram auf und räum ihn weg
Diesen Punkt hab ich quasi übersprungen, weil nicht vorhanden *schulterklopf*
-) Heb den übrigen Kram auf und räum ihn weg
Hier hab ich wiedermal die Babyecke aufgeräumt. Man merkt, dass sich die Babysachen noch nicht so in die Ordnung eingefügt haben, darum schwirren sie noch durch die ganze Wohnung herum. Ich hoffe, das wird sich in der nächsten Zeit geben (glaube es aber nicht). Eine interessante Änderung: Ich hab die große Pflanze, die vorher nur im Weg rumstand, vom Boden auf den Beistelltisch neben dem Gitterbett gestellt. Ich wollte nicht gänzlich auf Pflanzen verzichten. Das gefällt mir besser.
-) Wische alle Oberflächen, Nachttische, Kommoden, Spiegel und Bilderrahmen ab
Ich hab in den Buch, von dem ich schon geschrieben habe, gelesen, dass man darauf achten sollte, die Abstellflächen nicht zuzukramen. Also ist im Schlafzimmer ganz wenig auf den Flächen gewesen - und so auch wenig zu reinigen. Bei dunklen Möbeln - wie wir sie haben - ist es aber immer wieder erschreckend, wie staubig die Wohnung eigentlich ist. Ich glaube, wir brauchen mehr Pflanzen.
-) Staubfänger abstauben
Ich übersetz das mal mit Staubfänger ;D. Wir haben 3 Bilder im Schlafzimmer stehen. Ja, am Regal stehen. Irgendwann werden wir sie vielleicht aufhängen. Bis dahin müssen sie so und so abgestaubt werden. Ansonsten haben wir eigentlich keine Staubfänger im Schlafzimmer stehen.
-) Staube den Deckenventilator von dem Staub ab, der sich über den Winter angesammelt hat
Jaja, in Australien, wo Katrina lebt, wird es ja jetzt erst Sommer! Wie auch immer - wir haben keinen Deckenventilator. Gibts die überhaupt noch? Das ist für mich eher 80er ;D.
-) Sauge den Boden, inklusive unter dem Bett
Ich versuche seit einiger Zeit, wirklich jeden Tag alle Böden in allen Zimmern zu saugen und schaffe es sogar verhältnismäßig oft. Also war dieser Punkt kein Problem. Wir haben unter dem Bett eine Matratze eingemottet, dh ich muss nur ein bisserl unterm Bett saugen. Praktisch.
-) Überziehe das neue Bettzeug
Hier ein weiterer Punkt, den ich im Haushalt eigentlich nie machen muss - Betten überziehen. Zimmermädchen wär meine absolute Horrorvorstellung eines Jobs und hier ein anerkennendes Lob an alle Zimmermädchen da draußen: Ich hab keine Ahnung, wie ihr das schafft! ;) Hier hat also Mark.us wieder übernommen. Langsam muss ich mich ranhalten, dass ich wenigstens das Meiste der Challenge noch selber mache ;D.
AUSSORTIEREN
Wir sollen heute die aktuelle Lage der Staubfänger überdenken. Brauchen wir wirklich alle? Wie wir gerade gesehen haben, ist das eine Menge Arbeit, die wir uns ersparen könnten. Wie schon geschrieben, ist das in diesem Zimmer nicht so das Thema. Also musste ich eigentlich nichts machen bei diesem Punkt.
ORDNEN
Hier sollten wir den Nachttisch ordnen. So ein Pech aber auch, dass wir keine Nachttische haben ;D. Dafür aber ein Gitterbett. Ich würde also sagen, dass es Unentschieden steht.
NEUE GEWOHNHEIT
Mach jeden Morgen dein Bett. Ich hab das schon seit längerem auf meiner Haushalts-To-Do-Liste und es funktioniert eigentlich zufriedenstellend. Also muss ich auch diesen Punkt nicht beachten ... bzw. jeden Tag! ;D
NUR 5 MINUTEN
Wisch über deine Sessel. Ich habe beschlossen, alle 5-Minuten Aufgaben geschlossen am Wochenende zu machen. Aus Tradition.
Nun wäre also auch der 2. Tag geschafft. Ich muss sagen, es ist sehr schwer, die Energie für den Haushalt, Baby, Mann und LEBEN zu finden. Aber es wird schon gehn. Ich werde in den nächsten 18 Tagen einfach meine Augenringe pflegen. Mahlzeit!
Die Aufgaben für heute waren:
REINIGUNG
-) Zieh das Bettzeug ab
Da das Baby die halbe Nacht bei uns im Bett schläft, ist es nie verkehrt, die Überzüge zu waschen ;). Ein kurzer Blick auf meine eigene Haushalts-To-Do-Liste verriet mir, dass das sowieso dran war.
-) Wasch das Bettzeug
Die Schmutzwäschebehälter sehen sowieso schon gefährlich voll aus.
-) Häng die Zierkissen raus in die Sonne, um die Staubmilben zu beseitigen
Tatsächlich haben wir ein paar Zierkissen im Schlafzimmer. Da ich nicht so der Fan von Zierkissen bin, sondern die vollständige Variante von70x90 brauch, liegen sie alle auf der Seite von Mark.us. Egal. Heute lagen sie am Balkon für ein kleines Sonnenbad.
-) Saug die Matratze ab
Angeblich hilft das ja sowas von überhaupt nicht gegen Milben etc. Aber schaden tuts auch nicht. Also hab ich sie mal wieder abgesaugt.
-) Dreh die Matratze um, wenn du das in den letzten 3 Monaten nicht getan hast
HIER spätestens musste Mark.us übernehmen. ;D An sich, hab ich nie sonderlich darauf geachtet, die Matratze regelmäßig umzudrehen. Das hat jetzt ein Ende und steht ab nun in meiner Haushalts-To-Do-Liste.
-) Heb die herumliegende Wäsche auf und räum sie weg
DAS war schon ein großer Brocken. Das Meiste von dem Babygewand hab ich mir von einer Freundin ausgeborgt. In der Zwischenzeit haben mir aber auch andere Leute Gewand geschenkt. Um hier nicht ins Durcheinander zu kommen, trenne ich das Gewand in "Meins" und "Ihrs". Was zur Folge hat, dass das wegräumen etwas länger dauert. Egal. Ich hab mich soweit umgewöhnt, dass meine Wäsche meistens im andern Zimmer gegenüber von den Kleiderkästen liegt ... die kurze Zeit, bevor ich sie wegräum ;P. Mark.us bemüht sich auch sehr. Er bräuchte halt einen stummen Diener ;D.
-) Heb den herumliegenden Papierkram auf und räum ihn weg
Diesen Punkt hab ich quasi übersprungen, weil nicht vorhanden *schulterklopf*
-) Heb den übrigen Kram auf und räum ihn weg
Hier hab ich wiedermal die Babyecke aufgeräumt. Man merkt, dass sich die Babysachen noch nicht so in die Ordnung eingefügt haben, darum schwirren sie noch durch die ganze Wohnung herum. Ich hoffe, das wird sich in der nächsten Zeit geben (glaube es aber nicht). Eine interessante Änderung: Ich hab die große Pflanze, die vorher nur im Weg rumstand, vom Boden auf den Beistelltisch neben dem Gitterbett gestellt. Ich wollte nicht gänzlich auf Pflanzen verzichten. Das gefällt mir besser.
-) Wische alle Oberflächen, Nachttische, Kommoden, Spiegel und Bilderrahmen ab
Ich hab in den Buch, von dem ich schon geschrieben habe, gelesen, dass man darauf achten sollte, die Abstellflächen nicht zuzukramen. Also ist im Schlafzimmer ganz wenig auf den Flächen gewesen - und so auch wenig zu reinigen. Bei dunklen Möbeln - wie wir sie haben - ist es aber immer wieder erschreckend, wie staubig die Wohnung eigentlich ist. Ich glaube, wir brauchen mehr Pflanzen.
-) Staubfänger abstauben
Ich übersetz das mal mit Staubfänger ;D. Wir haben 3 Bilder im Schlafzimmer stehen. Ja, am Regal stehen. Irgendwann werden wir sie vielleicht aufhängen. Bis dahin müssen sie so und so abgestaubt werden. Ansonsten haben wir eigentlich keine Staubfänger im Schlafzimmer stehen.
-) Staube den Deckenventilator von dem Staub ab, der sich über den Winter angesammelt hat
Jaja, in Australien, wo Katrina lebt, wird es ja jetzt erst Sommer! Wie auch immer - wir haben keinen Deckenventilator. Gibts die überhaupt noch? Das ist für mich eher 80er ;D.
-) Sauge den Boden, inklusive unter dem Bett
Ich versuche seit einiger Zeit, wirklich jeden Tag alle Böden in allen Zimmern zu saugen und schaffe es sogar verhältnismäßig oft. Also war dieser Punkt kein Problem. Wir haben unter dem Bett eine Matratze eingemottet, dh ich muss nur ein bisserl unterm Bett saugen. Praktisch.
-) Überziehe das neue Bettzeug
Hier ein weiterer Punkt, den ich im Haushalt eigentlich nie machen muss - Betten überziehen. Zimmermädchen wär meine absolute Horrorvorstellung eines Jobs und hier ein anerkennendes Lob an alle Zimmermädchen da draußen: Ich hab keine Ahnung, wie ihr das schafft! ;) Hier hat also Mark.us wieder übernommen. Langsam muss ich mich ranhalten, dass ich wenigstens das Meiste der Challenge noch selber mache ;D.
AUSSORTIEREN
Wir sollen heute die aktuelle Lage der Staubfänger überdenken. Brauchen wir wirklich alle? Wie wir gerade gesehen haben, ist das eine Menge Arbeit, die wir uns ersparen könnten. Wie schon geschrieben, ist das in diesem Zimmer nicht so das Thema. Also musste ich eigentlich nichts machen bei diesem Punkt.
ORDNEN
Hier sollten wir den Nachttisch ordnen. So ein Pech aber auch, dass wir keine Nachttische haben ;D. Dafür aber ein Gitterbett. Ich würde also sagen, dass es Unentschieden steht.
NEUE GEWOHNHEIT
Mach jeden Morgen dein Bett. Ich hab das schon seit längerem auf meiner Haushalts-To-Do-Liste und es funktioniert eigentlich zufriedenstellend. Also muss ich auch diesen Punkt nicht beachten ... bzw. jeden Tag! ;D
NUR 5 MINUTEN
Wisch über deine Sessel. Ich habe beschlossen, alle 5-Minuten Aufgaben geschlossen am Wochenende zu machen. Aus Tradition.
Nun wäre also auch der 2. Tag geschafft. Ich muss sagen, es ist sehr schwer, die Energie für den Haushalt, Baby, Mann und LEBEN zu finden. Aber es wird schon gehn. Ich werde in den nächsten 18 Tagen einfach meine Augenringe pflegen. Mahlzeit!
Gedanken zu ... E-Books
Anlässlich der Vorstellung der neuen Geräte im Kindle-Sortiment von Amazon stolperte ich über den oben angeführten Artikel über die soziologischen Auswirkungen von Ebooks auf unsere mediale Welt.
Bei Filmen mag es ja schon seit längerem so scheinen, als ob die großen Filmfirmen mit ihren angeschlossenen Kinoketten mehr und mehr Filme für einen Massenmarkt produzieren, wobei diese nur mehr gut gestylte Optik, reißerischen Sound und eine möglichst immer schnellere und hektischere Schnittfolge aufweisen, während andere Merkmale, die nicht so verkäuflich sind in den Hintergrund treten. In mehreren Genres, wie Science Fiction, Fantasy, Action, Comicverfilmungen und dergleichen hat sich ein gewisser Michael Bay geprägter Stil durchgesetzt, wobei man bald kaum noch einen Film vom anderen unterscheiden kann. Die heutigen Medien bieten unzählige Analyse- und Feedbackmöglichkeiten für das Publikum, wodurch die Produzenten effektiv reagieren können, um den Profit zu maximieren und die Produkte auf ein entsprechend breit aufgestelltes Zielpublikum zuzuschneidern.
Es findet eine Art Hyperevolution statt, wo rasant binnen weniger Jahre für einen Großteil der Kassenschlager nicht mehr eine künstlerische Vision im Vordergrund steht, sondern lediglich das perfekt angepasste Vehikel für einen maximalen Erfolg bei möglichst allen demographischen Gruppen zu finden. Dabei möchte ich hier auch gar nicht sagen, dass dies schlecht ist oder die Produkte weniger Wert haben, denn immerhin zeigen sie ja auch, wenn auch indirekt durch das Destilat aus ihrer Gesamtheit, was die notwendigen Faktoren sind, um eine Mehrheit von Menschen anzusprechen. Auch glaube ich nicht, dass durch diese Entwicklung der Markt für individuelle unabhängige Kunst gefährdeter ist als bisher. Die einzelnen Ausreißer, die auf der Suche nach etwas Anderem sind werden weiterhin auch ihr Publikum finden. Jene Menschen, die vom Einheitsbrei übersättigt sind, wird es immer geben und daher sehe ich diese Nischen auch nicht als gefährdet an.
Zurückkommend auf die E-books scheint es nun auch hier zu einer ähnlichen Entwicklung wie im Kino zu kommen. Durch das Teilen, Rezensieren und Rückmelden von Datenströmen aus den E-Books (Die großen Vertreiber wie Amazon oder Google lesen Daten aus über Lesegwohnheiten wie Geschwindigkeit, Häufigkeit, wo man bei einem Buch abbricht oder welche Stellen man markiert) bekommen die Vertreiber und in Folge auch die Verlage klare Informationen darüber, was bei den Leuten ankommt oder nicht. Bisher konnte man das nur aufgrund von Verkaufszahlen sowie weniger Rezenssionen erfassen. Dadurch wurden vielleicht manche Genres gefördert oder einzelne Autoren, aber der eigentliche Inhalt, die innere Struktur eines Buches blieb relativ unangetastet. Durch die Fülle an genauer Information wird es nun möglich werden, Bücher in ihrer ganz eigenen Struktur umzugestalten und dadurch massentauglicher zu verkaufen.
Ich denke dies wird vieles was Bücher bisher ausgemacht hat grundlegend verändern. Beispielsweise könnte sich die Länge eines durchschnittlichen Buches drastisch verändern. Bisher war die große Freiheit bei Büchern, dass die Länge lediglich der Geschichte angepasst wurde, es gab keine so festgefahrenen Normen, wie bei Filmen etwa, wo der Durchschnitt zwischen 90 und 120 Minuten lang ist. Wenn nun aber das Publikum der Youtube-Generation kaum noch die Aufmerksamkeitsspanne für einen 5 Minuten Videoclip aufbringen kann, dann mag es sein, dass in 10 Jahren die durchschnittlichen Romane vielleicht auch nur mehr auf 100 Seiten beschränkt sein werden. Möglicherweise entfallen auch bei Büchern ruhige Szenen, ein langer Aufbau, lange Mono- oder Dialoge und es muss nach jeweils 5 Seiten mindestens einen Szenenwechsel geben.
Vielleicht sehen wir so eine ganz neue Form der Bücher auf uns zu kommen. Ist das schlecht? Ich denke nicht das sich dies so einfach beurteilen lässt, denn Dinge die sich entwickeln haben ja irgendwo einen ursächlichen Antrieb, der sich irgendwo äußern muss. Auch wird es das klassische Buch für ein klassisches Publikum weiterhin geben, aber es ist spannend zu sehen, wie auch in diesem bisher eher trägen und konservativen Bereich der Bücher, die Technik nun ihren Tribut fordert und auch hier gesellschaftliche Veränderungen nicht nur am Inhalt sondern auch an der Form deutlich sichtbar werden. Möglicherweise ist das geschriebene Wort ja doch nicht tot sondern ersteht nur in einer neuen „konsumierbareren“ Form wieder neu.
Positionierung - Teil 3
Die im letzten Post versprochenen Recherchen sind etwas ausgeufert, weshalb ich die Ergebnisse auf zumindest zwei wenn nicht mehr Einträge aufteilen werden.
Begonnen habe ich meine Recherchen im Bereich von Videoblogs sowie einigen anderen Webshow-Formaten. Videos sind einfach konsumierbar und mit den heutigen technischen Möglichkeiten auch von fast jedermann herzustellen. Einen Videoblog zu erstellen hatte also anfänglich einen großen Reiz für mich.
Worauf kommt es aber an, damit eine Webshow oder ein Vlog auch Erfolg hat? Nun glaubt man jenen, die in diesem Sektor schon Erfolg haben, dann steht vor allem anderen die Authentizität und der Inhalt den man bietet im Vordergrund. Alles was man tut, sollte man nur machen, weil man es gerne tut, nicht weil man damit irgendein bestimmtes Ergebnis, wie ein Publikum oder Ruhm oder Geld, erreichen möchte.
Die folgende Aussage bezieht sich zwar auf Schauspielerei, trifft aber eigentlich auf jeden kreativen bzw. medialen Bereich zu.
Aber selbst wenn ich nur aus Liebe zum Inhalt etwas machen würde, gibt es keinen Garant dafür, dass ich auch wirklich gleich mein Publikum finden würde. Umgekehrt gibt es Beispiele, wo jemand mit einem komplett zufälligen Video plötzlich weltbekannt wird. Welche Faktoren beim viral werden von Videos eine Rolle spielen sind also auch interessant, insbesondere ob man die Faktoren beeinflussen kann oder nicht. Einen interessanten Beitrag dazu findet man im folgenden Vortrag.
Bevor ich meine Recherchen weiter ausführe, möchte ich diesen Eintrag mit zwei Beispielen von Youtube-Persönlichkeiten enden, welche für mich etwas den Kontrast herausstreichen, was für einen Unterschied es macht, durch ein virales Video ein großes Publikum zu bekommen oder nicht. Beide machen im Großen und Ganzen Videoblogs über ihr eigenes Leben bzw. ihre Interessen. Das erste Beispiel ist Evan Puschak, der unter dem Namen Nerdwriter seinen Youtubechannel betreibt.
Inhaltlich sind seine Vlogs größtenteils sehr eloquente gut formulierte Gedanken zu Philosophie, Geschichte, Popkultur und Gott und die Welt. Das ganze hübsch verdaulich und vor allem in den letzteren Videos auch qualitativ hochwertiger gefilmt. Auch marketingtechnisch scheint er gut unterwegs zu sein, da er in einem Crossover mit Wheezywaiter (einem der größeren Youtube-Stars) auftritt, wodurch ich auch ursprünglich auf seine Seite gestoßen bin. Obwohl er alles richtig zu machen scheint, bekommen seine Videos meistens nur um die 3000 Views, was natürlich für einen Durchschnittsuser schon viel sein mag, aber in Youtube-Einheiten zählt man erst wirklich wenn man regelmäßig zumindest die 10000er Marke durchbricht.
Als Kontrast dazu eine junge Dame, Laina, deren erstes Video gleich zu einem Mem wurde. Bis zum Erstellen dieses Posts weist dieser Clip bereits mehr als 11,5 Mio. Views auf und aufgrund der zahlreichen Aufmerksamkeit aus dem Internet durchwandert auch jedes folgende Video von ihr locker die 100.000 Views Marke. Qualitativ sind nun die Videos nur begrenzt vergleichbar, da die junge Dame bei Weitem nicht den Tiefgang oder die Menge an Themen vorzuweisen hat, wie obiges Beispiel, aber aufgrund der plötzlichen Berühmtheit bemüht sie sich, etwas aus der Situation zu machen und mit nun wöchentlichen Videos von schwankender Qualität das Geschenk eines großen Publikums so gut es geht zu erhalten.
Soweit so gut für dieses Mal. Als nächstes werde ich mich den geschriebenen Blogs zuwenden und den Aspekten der Interaktion, welche mich persönlich am Meisten ansprechen würden.
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