Sehr verspätet noch ein Stück aus dem Filzworkshop. Eine Hülle für unseren Kindle. Eine Review zum Kindle selbst findet Ihr hier.
Man beginnt damit eine Fläche zu filzen die doch um gut 2 mal so groß ist wie das endgültige Teil. Man legt dazu Wollflocken dachziegelartig übereinander und verfilzt diese dann mal flächig. Das Muster wird gemacht indem man Wolle von anderer Farbe entsprechend auslegt. Ich habe braune Wolle als Hauptfarbe und einen Streifen hellblaue und weiße Wolle verwendet. Man braucht dann eine Schablone die ungefähr ein drittel größer als der eigentliche Kindle ist, welche man auf die Filzfläche platziert und anschließend die Ränder darum umschlägt. Hierauf werden wieder dachziegelartig Wollflocken platziert und weiter verfilzt. Wenn das ganze bereits einigermaßen gut verfilzt ist kann man die Schablone entfernen und das Teil ordentlich walken und kneten. Dadurch verfilzt es immer stärker und schrumpft dabei zusammen. Man muss immer wieder überprüfen bis es die richtige Größe erreicht hat. Dann wäscht man die Seifenlauge gründlich aus und schneidet den Rand der Klappe der Hülle gerade.
Es hat eine ganze Weile gedauert bis das Stück trocken war und verwendet werden konnte aber für ein erstes Stück ist es eigentlich ganz gut geworden.
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Melone
Diesmal eine andere Technik. Bei einem Filzworkshop habe ich, unter Anderem, diese Melone gefertigt. Filzen ist eine interessante und auch recht einfache Technik. Einziger Nachteil ist, dass es eine ziemliche Patzerei ist.
Man braucht Filzwolle, heißes Wasser, Seife und Platz, wo man herumkleckern kann. Kugeln sind recht einfach zu machen. Man nimmt einen Fussel Wolle, macht ihn ordentlich nass mit heißem Seifenwasser und dann beginnt man ihn vorsichtig in der Hand zu bewegen, als ob man einen Knödel formt.
Nach einiger Zeit verfilzt die Oberfläche und man kann weitere Wolle in Schichten darüberlegen. Das macht man oft genug und mit verschiedenen Farben und am Ende hat man, wie oben, eine große grüne Kugel.
Am Ende walkt man die Kugel zunehmend fester und dadurch wird sie dann richtig fest. Nach dem Auswaschen und Trocknen kann man sie aufschneiden, wodurch die Inneren Schichten zum Vorschein kommen.
In meinem Fall hab ich etwas viele grüne Schichten erwischt, wodurch eher wenig "Fruchtfleisch" übrig ist. Aber man kann natürlich auch sagen, dass es sich um eine Biomelone handelt, und um eine kernlose obendrein. ;-)
Anleitung: Eigenkreation
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