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Utensilo



Das Utensilo ist ja normalerweise eins von den ersten Projekten, die jemand, der mit dem Nähen beginnt, näht. Ich habe mich länger dagegen gesträubt, doch der neue Ikea-Kasten hat danach verlangt. 

Also hab ich mal im Internet gesurft und auch eine Anleitung gefunden, die mir persönlich zusagt (es gibt ja massig Anleitungen!).

Vom Mut verlassen beschloss ich, erst einmal ein Probestück zu nähen. Es ging super schnell, allerdings komm ich besser zurecht, wenn ich das Schnittmuster rechteckig zuschneide und die Ecken dann im Nachhinein nähe und wegschneide. Detail am Rande: Die Maße sind so super, dass es genügt ein A4-Blatt zu nehmen und an einer Längsseite einen zusätzlichen Zentimeter zur Nahtzugabe zu nehmen ;).

Guad is gangen, nix is gschehn, also kann die "Massenproduktion" von 6 Utensilos für meinen Badezimmer-Schrank beginnen ;D.

… to be continued … 

Anleitung: Internet

Kundenkarten-Tascherl



Mark.us ist ja ein leidenschaftlicher Sammler von Kundenkarten und hatte früher so ein Tascherl dafür, wo es für jede Karte eine eigene Hülle gab. Das war bei der Kassa, wenn schon eine beachtliche Schlange hinter einem Stand, immer so ungut weil es auch sehr lange gedauert hat, bis man das gesuchte Karterl gefunden hat.

Also hab ich mich an ein Kundenkartentascherl gemacht.


Für die Außenseite hab ich einen robusten Stoff benutzt, damit die Langlebigkeit gewährleistet wäre. Ein übriggebliebener Knopf wurde auch sofort wiederverwendet.

Für die Innenseite hab ich zwei alte Hemden von Mark.us wiederverwendet. Wie man sieht haben sich die geraden Nähte noch immer nicht verbessert ;D.

Was hier zu beachten ist: Der Abstand zwischen den Kartenfächern RECHTS sollte etwas größer sein als der Abstand LINKS ... oder umgekehrt, damit sich das Tascherl auch gut zusammenklappen lässt.



 In diesem Tascherl ist nun Platz für 45 Kundenkarten - endlich eins, das für unsere Bedürfnisse ausreicht ;D. Im Alltag hat sich herausgestellt, dass es zum suchen auch etwas effizienter ist, weil man alle Karten auf einmal sieht und nicht mühsam blättern muss.

Anleitung: Eigenkreation


Klick-Bänder







Ich war auf der Suche nach einer Kleinigkeit. Etwas zum Mitbringen, eine Kleinigkeit "mehr" zu einem Geschenk oder einfach so. 

Gefunden habe ich dann die Idee von den Armbändern aus Webbändern. Es gefiel mir auf Anhieb, denn so einfach es auch ist, sie herzustellen, so wirkungsvoll sind sie. Mit diversen Farbkombinationen kann man auch mit 1 Webband tolle und unterschiedliche Wirkungen erzielen.

Da ich nur Buben habe, habe ich mich für Blau und Grün als Hintergrundfarbe entschieden. Das rote war für ein Mädchen als Oster-Mitbringsel gedacht.

Meine Jungs tragen sie ab und an. Für meinen Kleinen ist es eher ein Spaß, es rauf und runter zu klicken. Von ihm kommt auch der Name "Klick-Banderl", und diesen Namen werden sie wohl bei uns auch behalten ;-)

In Zukunft lagere ich mich ein wenig aus und bin auch auf dieser Seite vertreten. Schaut einfach ab und an vorbei - Ich freue mich sehr, euch dort begrüßen zu dürfen. Danke Markus und Beatrice für das nette Hosting auf ihrer Seite 


auf ein Neues: PixiBuch-Hülle

Zu einer weiteren Hülle wurde ich inspiriert, da uns Bekannte aus Deutschland besucht hatten. Sie haben ein kleines Mädchen - 3 Jahre - und Diese Hüllen scheinen mir für dieses Alter gerade gut. Außerdem reisen sie viel und die kleinen Wegbegleiter sind damit immer gut verstaut dabei.

Selbst bin ich ja noch nicht in den Genuss gekommen, meine eigenen Mädchen benähen zu dürfen, denn ich habe keine (was sich ja noch ändern kann), daher macht es immer wieder mal umso mehr Spaß für andere Mädchen zu entwerfen, Stoffe zusammenzustellen und zu nähen.

Diesmal habe ich mich dazu entschieden eine Transfer-Technik zu verwenden, die ich auf einem anderen Blog entdeckt habe. Scheint aus Amerika zu kommen, ist aber mit bei uns erhältlichem auch möglich (dank an fraufertig).
Siebdruck haben wir mal in der Schule gemacht und ich fand es auch recht toll, denn es wird kräftig und hält auch definitiv länger am Stoff, allerdings ist es aufwändig, und wenn man mal eine Vorlage hat, ist dieses Motiv dann überall drauf. Es gäbe auch noch ausdruckbare Transfer-Folien zum aufbügeln, die von der Farbintensität natürlich auch kräftiger sind als diese Transfer-Technik, doch für so kleine Kleinigkeiten, die nicht soooo oft gewaschen werden, finde ich diese Technik richtig toll. Ich habe sie schon einige Male ausprobiert und diesmal habe ich mich für eine bunte Variante auf färbigem Stoff entschieden. Und siehe da - es funktioniert!! Und ich bin sooooo happy.
Wie gesagt, die Intensität ist nicht sooooo toll wie bei Siebdrucken, doch es gibt auch einen tollen Effekt.



Ganz einfacher gelber Stoff außen, bedruckt mit einem lieben Motiv und einer Schrift. Immer zu bedenken: alles was man ausdruckt, wird gespiegelt transferiert, also wenn man Schriften verwendet, bitte immer gespiegelt drucken!!



Hinten habe ich noch ein kleines Label entworfen - ich habe mir immer noch keine Webbänder machen lassen, also wird immer was anderes hergenommen - dieses Mal eben die Transfer-Technik.



Innen grüner Stoff - der gleiche wie das Bändchen (das mit Hilfe eines Schrägbandformers gemacht wurde) und lila-gelber Püntkchenstoff. Die Kombination ist mal was anderes, aber ich mag sie total, weil es mal etwas Ausgefallenes ist. Und wenn ich schon mal was für ein Mäderl machen darf, dann kann es auch mal sowas sein, finde ich.

lg ena

Applizieren - die Zweite

Hier ein nächster Versuch mit Applikation auf einem Baby-Body. Diesmal für Bea (der Blogger-Gattin - du magst mir verzeihen, aber es ist doch wahr ;-)) - oder besser gesagt deren kleinen Buben.

Als Nummer 1 (in deren Leben und als erstes Kind) hat er einen Einser bekommen und ein paar Greiflinge zum Spielen.





Diesmal habe ich alles mit Bügelvlies aufgebügelt und es hat alles super gehalten. Somit ist der applizierte Stoff wenigstens nicht verrutscht, doch es ist trotzdem passiert, dass der Body sich verzogen hat. Wahrscheinlich einfach nur dadurch, dass ich daran herumgezogen habe beim nähen, weil es mein Unterstoff war und der, den ich geführt habe. Vielleicht hätte ich doch noch so ein Stick-Papier drunter legen sollen, um etwas stabiles zu haben zum führen. Dieses kann man dann angeblich runter reißen und wird weiters nicht mehr gebraucht. Aber man lernt ja nie aus.

lg ena

Applizieren - die Erste

Mein erstes appliziertes Stück nach dem kleinen Projekt - dem Pixi-Buch mit der Blume. Diesmal eine kleine Herausforderung, denn es ging jetzt um eine Applikation auf einem dehnbaren Stoff - einem Baby-Body. Ich habe mich für meinen Kleinen für eine Giraffe entschieden, denn ich habe schon seit Urzeiten einen Giraffen-Stoff daheim.


Ich hatte noch absolut keine Erfahrung damit - weder mit Stickpapier zum unterlegen, dass nichts verrutscht, oder Bügelvlies zum festkleben. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen, hab ausgeschnitten, festgesteckt und mit engem Zickzack-Stich angenäht. Daraus ist dann folgendes entstanden:




Das Gesicht ist aufgemalt mit wasserfestem Marker und den Schwanz habe ich aus Strickgarn gedreht und gewuschelt.

Bei genauerem Hinsehen, sieht man (leider), dass ich beim Ansatz vom Hals doppelt nähen musste und mitten am Hals eine Stelle total ausgefranst ist und daher gar nicht mehr hält. Das hätte sich bestimmt vermeiden lassen, wenn ein doppelseitiges Bügelvlies verwendet worden wäre. Das steht allerdings in den Sternen.

lg ena

Spielkarten-Tasche

Es war wieder mal soweit. Unser Maxi - so groß er auch ist - hat vor lauter Freude das Spiel zu spielen,  leider die originale Kartonschachtel unseres UNO Junior zerrissen - in lauter Einzelteile. Ich hab mich dann auf gemacht und eine Alternative gesucht. Gekaufte Schachteln oder Taschen sind irgendwie nie in der richtigen Größe oder Ausprägung zu bekommen.

Ich hab dann diesen Blog-Eintrag gefunden und hatte zufälligerweise alle Utensilien daheim. Daraus ist dann in wenigen Minuten das entstanden.


Aus dickem Filz, Grün und Hellblau (Rückseite), einem Webband mit Pilzen drauf und einem breiten Gummiband.



Jetzt hat unser UNO Junior auch wieder eine würdige Hülle, die unser Maxi schon recht gut beherrscht (zumindest schon mal das Auspacken) und wir können das Spiel überall hin mitnehmen.

lg ena

Fußsack

Zur Abwechslung mal ein aktuelles Thema, das der Jahreszeit entsprechend ist.

Ich habe einen großen Fell-Fußsack für den großen Kinderwagen unseres Minis. Dieser passt irgendwie (obwohl beim Kauf hoch und heilig versprochen) nicht auf unseren Buggy, den ich doch auch öfter mal verwende, wenn ich mit nur 1 Kind unterwegs bin. Er schleift an den Rädern und rutscht herum, weil die Öffnungen für die Gurte ganz anders liegen. Also hab ich schon seit einigen Wochen *schäm* die Idee einen eigenen Fußsack zu nähen - ganz nach meinen Vorstellungen für das passende Gefährt.
Ich bin von ca 9 Uhr Abends bis halb 4 in der Früh von gestern auf heute und dann heute nochmal ca 2 h daran gesessen und seht mal, was daraus geworden ist.


Vorne wurde es ein Schwedenstoff, auf den mein Mini recht fliegt. Er kuschelt mit den Vögeln, während ich den Stoff am Boden zuschneide (auf der gegenüberliegenden Seite versteht sich).


Innen hab ich einen wasserabweisenden Stoff eingebaut, den ich damals beim Müller um einen sagenhaften Preis von 2,- pro Laufmeter bekommen habe. Ich hoffe, das Konzept hält was es verspricht. Ich erhoffe mir davon, dass es dann weniger ausmacht, wenn die Kids mit schmutzigen Schuhen zurück ins Wagerl gehen.



Auf der Rückseite das gleiche Prinzip mit dem Wasserabweisenden Stöffchen. Da der Sack recht nah an den Rädern hängt, soll dadurch das Gröbste abehalten werden. Die gesamte Rückseite ist mit schwarzem Baumwollstoff gemacht. Hier erkennt man auch das Aufhängesystem. Oben dran Klettverschluss und Bändchen (zur Sicherheit zusätzlich) - da hatte der Wagen schon für den eigenen Fußsack vorgearbeitet (umso besser für mich).

Das Innenleben ist blauer Fleece und zwischen den Sichtbaren Stoffen liegen 2 Lagen Vlies um das ganze auch etwas warm und kälteabhaltend zu machen.

Fußsack am Wagen



Beide Kids können gut drin sitzen ;-) und es sollte noch genug Platz für Wintergarderobe sein, denn er ist nicht so aufbauschend wie ein Fellsack.

Fazit: Ich habe mir so viele kleine Details und Extrakniffe überlegt, die ich dann alle entweder aus Mangel an Erfahrung nicht verwirklichen konnte, oder wieder verworfen habe, sobald ich näher darüber nachgedacht hatte. Zum Beispiel wollte ich, dass ich die unteren Ecken an die vorhandenen Regenschutz-Halterungen des Wagens mit Gummiband anklicke. Nachdem aber mein Großer das 1. Mal drinnen gesessen ist, merkte ich schon dass die wohl bald ausgerissen wären. Er bewegt seine Füße immer so sehr, dass das System nicht lange Stand gehalten hätten - oder doch??? Man wird es niemals erfahren, denn ich habe sie nicht eingenäht (außer es packt mich noch und ich nähe sie noch zusätzlich an, aber wie macht man sowas im Nachhinein noch schön und funktionell???

Ich hätte gerne eine Blende für den Reißverschluss gemacht - innen oder außen - aber irgendwie ist das in meiner Schaffenswut nächtens in meinem Hirn verloren gegangen und erst wieder gekommen, als ich das 1. Mal den Reißverschluss geschlossen habe. Naja - kann passieren. Ich schieb es darauf, dass ich Anfänger bin.
Die Maße habe ich eigentlich dem schon vorhandenen Fellsack abgenommen, da er ansich von der Größe her halbwegs gepasst hätte um warm zu halten. Aber entweder habe ich mich mit den Nahtzugaben vertan oder ich bin so mal irgendwie schief gekommen, denn ich dachte eigentlich, dass der Reißverschluss das Ganze bis über die Oberarme schließen wird, was beim 1. Probesitzen mit meinem Großen schon mal nicht der Fall war.
Dann ist die Rückenfläche kleiner geworden als gedacht. Aber vielleicht hat das bauschige Fell meine Messungen verfälscht.

 Naja - ich könnte jetzt noch viel philosophieren, aber ich hab jetzt den und den werd ich eine Zeit lang verwenden - mal schauen was der Praxistest so sagt.

Ich bin so happy, dass das mit den Knopfloch-Nahten so gut hingehauen hat - bin echt überrascht, da ich es noch nie zusammengebracht hab sowas zu nähen (aber ich muss gestehen, es gibt Tage, da ist die Nähmaschine mein Freund und dann gibts Tage da hasst sie mich und lässt es mich spüren - kennt ihr das???). Und jetzt hat jeder Gurt ein schönes Löchle zum durchschlüpfen, denn es war ein guter Tag für uns ;-)

Im Nachhinein, nachdem meine Kiddies immer rein und raus klettern wollten, habe ich mich dann noch entschlossen einen Gurt der Stabilität halber anzubringen. Mit Gurtband und Klettverschluss einfach durch die unteren beiden Gurtöffnungen, damit der Sack im Wagen bleibt. Er ist unten trotz perfekt sitzender Anordnung der Gurtöffnungen immer wieder herumgerutcht. Jetzt sollte er fix sitzen.


Ich freu mich schon auf die erste Ausfahrt. Vielleicht bringen die lieben Vögel meinen Kleinen auch dazu gerne in dem Wagen zu sitzen. Er mag es gar nicht so drinnen zu liegen, denn beim großen Kinderwagen sitzt er auf einer waagrechten Fläche und kann selbst bestimmen, ob er am Geschehen außen teilhaben möchte oder sich lieber nach hinten zurückzieht und alles auf sich wirken lässt. In diesem Wagen muss ich ihn mit Schultergurt anschnallen, denn er hat keine Haltestange die vor dem Herausfallen schützt, und somit muss er zwangsläufig drinnen "liegen". Mal sehen, wie ich ihn daran gewöhne.....

bin stolz auf mein kleines Meisterwerk ;-)

by 'ena'

Pixi Buch Hüllen

Mein Großer wird dieses Jahr 3 und es sammeln sich schon die Pixi Bücher bei uns. Jetzt hab ich mich ein bisschen schlau gemacht und das gefunden. Viele von euch kennen diese Nähereien natürlich schon seit langem, und auch bei mir ist es eine der ersten Arbeiten.

Nachdem ich das blaue mit grün als erstes gemacht habe, konnte ich nicht anders und musste noch andere ausprobieren. Lustig war auch, dass die Tochter einer Freundin Geburtstag hatte und zum 3. Geburtstag passt so eine Hülle mit Inhalt auch recht gut, finde ich und das ist daraus geworden:



Das erste wie gesagt war eher mal zum ausprobieren. Richtung Ecken ist alles etwas aus dem Ruder gelaufen und die Taschen wurden weiter. Außerdem hatte ich noch kein Konzept als Verschluss - Druckknöpfe hatte ich damals noch nicht auf Vorrat, doch Monate später habe ich noch einen Button genäht und einen Druckknopf angenäht.


Ich habe mir vor Monaten schon mal so einen Zottel-Stoff gekauft und ich konnte mich nicht zurückhalten diesen zu verarbeiten. Ich wollte mal mutig sein und verrückte Stoffe kombinieren und das ist daraus geworden. Außerdem habe ich mir ein Konzept als Schließmechanismus überlegt und zwar ein langer Schlauch der einmal rundherum gewickelt alles gut hält.
Diese Hülle ist noch verfügbar ;-) Wenn jemand interessiert ist kann er sie im Tausch gerne haben - ich bin sicher, es lässt sich was arrangieren.

Zottel-Pixi Buch Hülle

Innentaschen mit weißem Stoff mit Löchern
(ist das dann eigentlich eine Spitze??)
Für Kati - das 3-jährige Mädchen habe ich dann noch was neues probiert.
Ich habe apliziert - DAS 1. MAL!!
Innen mit Blümchen-Stoff (glaub das ist Satin, oder etwas das ein bisschen fester ist als Satin



by 'ena'

Aller Anfang ist fließend

Jetzt muss ich mal ein bisschen erzählen, wie ich zum Nähen gekommen bin:

Als ich schwanger war mit meinem 1. Kind habe ich mir so ausgemalt, dass ich meinen Kindern bestimmt alles mögliche selbst machen werde. Dabei habe ich vor allem an Faschingskostüme gedacht, die auch meine Mutter früher von Grund auf selbst entworfen hat für mich und meinen Bruder. Sie hatte immer so kreative Ideen und nicht immer hatte es mit Nähen zu tun, wobei ich muss sagen: Sehr oft doch. Da mir das so vorgelebt wurde, wollte ich das auch für meine Kinder ermöglichen. Zuvor hatte ich noch nicht das Gefühl, dass mein Riese das schätzen würde, bzw. er hatte noch keine "Wünsche" etwas bestimmtes darzustellen. Doch dieses Jahr hatte es ihm der kleine Nao-Roboter angetan. Wir haben ihn sogar auch live in der TU gesehen und er ist ein richtiger Fan geworden. Somit hab ich mich mal hingesetzt und meine verstaubte Nähmaschine wieder ausgepackt (diese habe ich von meiner Tante geerbt, da sie sich eine bessere/neuere gekauft hat). Ich hab wirklich kaum Erfahrung mit ihr und allein das Aufspulen des Unterfadens ist total anders als bei der Maschine meiner Mutter, mit der ich in meiner Jugend einige Dinge genäht habe. Hier jedenfalls ist das Produkt:

Original und mein kleiner Nao

Ich habe eine ganz einfache Hose mit Gummibund und ein (wie ich mittlerweile rausgefunden hab) langärmeliges Shirt mit Fledermaus-Ärmeln (weil nicht extra angenäht, sondern aus 1 Stück gemacht) aus einem Jersey-Leintuch gemacht. Alles abgezeichnet von momentan passenden Kleidungsstücken. Ohne Erfahrung was Fadenlauf oder dehnbarer Stretch-Stich betrifft, habe ich mich einfach mal dran gemacht und für den Fasching und als erstes genähtes Meisterwerk finde ich es gar nicht so schlecht. Meinem Bub hats jedenfalls gefallen.

Ich werde in den nächsten Wochen einiges posten, was in der Vergangenheit so entstanden ist. Zwischendurch wird bestimmt auch was aktuelles zu finden sein, damit ich nicht ständig mit den Gedanken in der Vergangenheit schwelge.

by 'ena'

jetzt wirds mal Zeit.... - Girlie-Tasche

..... Zeit etwas davon zu posten, was in den vergangenen Wochen alles so entstanden ist. Den Anfang macht eine kleine Tasche (und schon ist das erste Stückchen Stoff unseres Großeinkaufs verarbeitet), die ich für eine Freundin aus Tirol gemacht habe - sie waren auf Kurzbesuch in Wien und haben meinen Jungs Gewand mitgebracht *bigthanx* - dafür ein kleines Dankeschön an ihr Mädi.

Sie ist nach dieser super einfachen Anleitung entstanden, die ich nach langem Suchen im WWW gefunden habe. Ich habe eine Girlie-Tasche gesucht und wirklich lange nicht das richtige entdeckt. Als ich dann bei meinem Großen im Zimmer gesessen bin um ihn beim einschlafen zu begleiten und dort der Computer keine W-lan Verbindung mehr fand, hab ich auf der geöffneten Google Seite (ich konnte eh nichts neues mehr öffnen und hatte Zeit über den offenen Suchergebnissen zu grübeln) diesen Beitrag entdeckt und war hin und weg.
Nach ein paar Stunden "Nacht-Nähen" gleich darauf (tagsüber lassen mir meine Jungs ja keine Zeit dazu) ist dann dieses kleine Meisterwerk entstanden. 




Ich bin voll stolz darauf - die erste richtige Tasche, und das auch noch in Mädchen-Format und auch die kleine Prinzessin hat sich riesig darüber gefreut.
Und dafür, dass ich noch Näh-Anfänger bin und meine Nähmaschine noch nicht immer "lesen" und optimalst einstellen kann, ist sie doch recht nett geworden ;-)







by 'ena'

Aufstocken der Vorräte

Ich sag euch was - lasst euch nie von einer Freundin dazu überreden, zu einem Outlet zu fahren - schon gar nicht, wenn es um Hobby-Sachen geht wie in unserem Fall: Stoffe und Zubehör.

Beatrice hat mich zum Müller entführt - einem Paradies für Näh-Süchtler und solche, die es noch werden wollen.

Meine Ausbeute war wirklich ertragreich und obwohl ich noch keinen Plan für die einzelnen Teile habe, habe ich für 120 Euro doch recht viel erstanden. Gesamt sind es X Meter Stoff wovon nur etwa 2/3 berechnet wurden (die haben dort so ein Schätz-System, wenn man sagt ich brauche bitte 1 Meter, kommt man nicht unter 1,30 davon - und wenns hoch kommt sogar 1,50, wobei aber nur das gesagte verrechnet wird). Und bei Preisen von 2-4 Euro pro Laufmeter erwischt man sich auch dabei was zu nehmen, was man nicht unbedingt jetzt auf der Stelle benötigt. Aber auch ein Reißverschluss um 0,40 Euro statt in einem herkömmlichen Geschäft um 2,50 verlockt wirklich dazu sich Vorräte anzuschaffen. Ich war im Adrenalinrausch - und zwar richtig......
Gut nur, dass unsere Kinder (15 und 4,5 Monate) so toll mitgespielt haben.

Hier noch ein visueller Eindruck der Errungenschaften:


by 'ena'

Wickeltasche


Da die Wickeltaschen in den Geschäften ja ziemlich unleistbar sind, hab ich mir gedacht, dass ich mir die Tasche selber nähe. Wer bis jetzt mitgelesen hat, dem ist klar, dass ich ja noch nicht so erfahren bin und so ein Projekt doch ein ziemlicher Brocken für mich ist. Nichts desto trotz muss man sich ja weiterentwickeln und mal was gescheits nähen.

Also hab ich mir einen Schnitt gekauft: Simplicity Schnittmuster Nr. 7254.




Das Schnittmuster beinhaltet folgende Dinge:

  • Wickeltasche - 2 verschiedene Designs
  • Wickelauflage
  • Spucktuch
  • Bauchkissen
  • Lätzchen
  • Windeltuchtasche
  • Schnullerkette
Am Anfang meines ersten Nähprojekts ever mit Schnittmuster hatte ich sehr großen Respekt. Ich hab mir also Seidenpapier von Burda gekauft und die Teile mal abgepaust. Es sind seeeeehr viele verschiedene Teile. 

Dann hab ich mir Stoff besorgt. Ich wollt natürlich einen süßen Kinderstoff und wurde bei Giraffenland fündig. Im Endeffekt hab ich dann dort genauso viel bezahlt, wie für eine Wickeltasche im Laden, aber dafür hab ich ein Unikat und es ist noch viel Stoff über geblieben für theoretisch noch eine Tasche oder vielleicht näh ich noch etwas vom Zubehör. 

Die Stoffteile hab ich dann auch ausgeschnitten. Hier wurde die Entscheidung getroffen, dass ich mir eine "echte" Stoffschere und eine Zickzack-Schere kaufe ;D. Weil mit einer Papierschere, wie man sie halt zuhause hat, ist es nicht sehr leicht, die Stoffteile auszuschneiden!

Die Anleitung sieht vor, dass man gewisse Teile mit Bügelvlies verstärkt. Nach dem ersten Versuch hab ich mich dafür entschieden, das Vlies dieses Mal weg zu lassen, wodurch die Tasche nicht so stabil ist. Aber wir wollen uns doch am Anfang nicht überlasten ;D.

Nach dem 2. oder 3. Arbeitsschritt wars mir zu bunt und ich hab dann den Respekt verloren und hab einfach drauf los genäht - und siehe da - ich war in 2 Tagen mit dem Gröbsten fertig - und das als Anfänger!

Ich find, sie schaut sehr gut aus und ich hätte mir nicht gedacht, dass es so leicht zu nähen wäre. Immerhin hat sie einige (Innen- und Außen-)Taschen mit Gummizug. 

Den Gummi hab ich übrigens an einer Sicherheitsnadel drangemacht und durch den Tunnel, den man vorher näht, durchgezogen - so gehts ganz leicht. Gut festmachen nicht vergessen, sonst ist der Gummi gleich wieder weg ;D.

Die Anleitung lässt einem selbst entscheiden, ob man die Innentaschen als eine Große oder 2 kleine Taschen anbringt. Ich hab zuerst eine Große auf der einen Innenseite, 2 Kleine auf der anderen Innenseite genäht. Die Große Tasche hat aber auf die Länge kaum mehr einen Zug und ist daher als Tasche fast unbrauchbar. Das kann ich also nicht empfehlen zu tun. 


Ich meinerseits hab das Problem dann mittels einem Knopf in der Mitte gelöst - das nächste Mal werd ich aber 2x2 Innentaschen nähen.

Was mir sehr gut gefällt ist eine Lasche auf der Hinterseite, in der man locker eine A4-Mappe/Buch/etc. unterbringt.

Ansonsten hab ich die Tasche dann schon als Handtasche ausprobiert und muss sagen, dass das Bügelvlies vor allem im Henkel merklich fehlt. Aber sie hält gut - Ich neige ja eher zur Überfüllung von Taschen ;D. Auch die Seitenaußentasche hält eine 0,75l-Flasche ohne Probleme.

Mein größtes Problem bei dem ganzen Projekt waren die Klettverschlüsse von der Tasche. Zuerst wollte ich Magnet-Verschlüsse machen, doch die schienen mir etwas grob für den feinen Stoff. Bei den Klettverschlüssen hab ich mich einmal vernäht und beim Auftrennen wurde der Stoff sichtbar beschädigt. Aber wenn die Tasche zu ist, sieht mans nicht und was wäre das erste Projekt ohne Fehler - FAAAAAADE! ;D

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden.

Anleitung: Simplicity Schnittmuster Nr. 7254

Nadel-Roll



Hier gibts einmal einen Post darüber, was man aus einer alten Hose und einem alten Hemd machen kann.

Ganz modern derzeit scheinen die "Rolls" zu sein. An sich weiß ich garnicht, wie das Teil heißt. Ich hab im www mal "Roll Over" gelesen. In der weiteren Recherche fällt dann auf, dass es immer nach dem Inhalt benannt wird (zB: StifteROLL, CrayonROLL, SewingROLL etc.).

Hier also mein Nadel-Roll ;D. Man beachte wieder meine wunderbar hübschen schiefen Nähte. Da gehört echt wahnsinnig viel Können dazu, es so hinzukriegen! ;D

Zuerst hab ich den braunen Stoff auf den Roten draufgeheftet und die Abtrennungen genäht. Dann einen braunen Stoff in der Größe des Roten draufgelegt und einmal rundherum genäht - bis auf ein kleines Loch fürs umdrehn. Hier ist zu beachten, dass man gleich das Verschlusselement mit einberechnet. Das ganze dann umdrehn und Druckknöpfe draufnähen, fertig. Gefüllt sieht es dann so aus:



Zusammengerollt dann so:



So hab ich endlich wieder etwas Ordnung in meiner Handarbeit und muss die Nadeln nicht mehr zusammensuchen. Ich hab das Teil auch schon im Urlaub mitgehabt und auch andere Sachen eingefüllt (was gut geht, wenn man - so wie hier - auch größere Fächer macht).

Anleitung: Eigenkreation

Armnadelkissen



Nachdem ich wieder ein neues Thema (Nähen) angefangen habe, war ziemlich schnell klar, dass ich wirklich mal gscheit Ordnung in meine Sachen bringen muss. Ein Bericht über diese Challenge gibts bald bei Mark.us.

Ansich hab ich zwar ein cooles Nadelkissen:
Detailansicht. Für mich als Kind warn das immer
die drei Chinesen mit dem Kontrabass ;D

Wie man sieht, sind die Jahre an dem Linken 
nicht spurlos  vorüber gegangen. 
Inzwischen hat er eine Glatze ;D

(Jaaaaaa, Mama, ich habs dir geflaucht und Neeeiiiiiin, Mama, das kriegst nicht mehr zurück. Das wird wenn an die nächste Generation weitervererbt.)

ABER: 1) sind da zu viele Nadeln drauf - also eher zum Aufbewahren als zum Arbeiten geeignet und 2) wollt ich immer schon so eins fürs Handgelenk. Das einzige, was ich im Laden entdecken konnte, hatte eine Hartplastikspange, die ganz schön weh tat. Also hab ich mir eine eigene genäht.

Wie man sieht ist es weit entfernt von perfekt und windschief, aber es is super zum arbeiten - das is ja das wichtigste. 

Zuerst hab ich die Armbänder genäht, dann das Kissen. Beim Kissen muss man bedenken, dass man die Armbänder gleich mit dazu näht (Routinierte Näher mögen hier etwas schmunzeln, aber das sind so Dinge, die für Anfänger wie mich viiiieeel Hirnschmalz erfordern, solche Sachen im Vorhinein zu bedenken ;)). Kurz vor dem Ende vernähen, weil eine kleine Lücke braucht man zum Umdrehen und Füllen (mit der Füllwatte vom Häkeln. Jaaaaa, meine 300g sind inzwischen noch immer nicht aufgebraucht ;D). Den Rest dann mit der Hand vernähen. 

Am Schluss hab ich meine erste Verschlußvariante ausprobiert: Den Klettverschluss. Meine Nähmaschine hab ich noch nicht so ganz im Griff, weil der Unterfaden ziemlich wild aussieht ;D. Aber es hält. Vielleicht bin ich irgendwann motiviert, das nochmal aufzutrennen und zu nähen. ....... ich glaub nicht ;P. 

Beim Klettverschluss einmal rundherum nähen und einmal quer. Eigentlich sollte man 2x quer nähen, damit ein X entsteht, aber wir wollen uns doch nicht überanstrengen ;D. 

Hier ist noch zu Bedenken, dass ich keine Holzplatte oder so eingearbeitet hab, dh. man muss schon aufpassen, wenn man die Nadeln reinsteckt. Aber ich hab mich bis jetzt noch nicht gestochen, also ist das net so tragisch. 

Was total blöd ist, dass ich links die Armbanduhr UND das Armnadelkissen tragen wollen würde - aber das geht natürlich nicht. Was widerum erklärt, warum das Nähen dann so in die Zeit geht - weil man keine Zeit mehr hat ;D.

Und was noch blöd ist, ist, dass das Armnadelkissen so angenehm zu tragen ist, dass mans überhaupt nicht mehr spürt. Was soll ich sagen - einmal ist es schon mit duschen gegangen ;D. 

Anleitung: Eigenkreation

Mutter-Kind-Pass-Hülle



Lang lang hab ich mich davor gesträubt, aber jetzt hab ich doch damit angefangen: mit dem NÄHEN.

Wenn man so die Blogs durchforstet, nähen eigentlich die Meisten. Häkeln und Stricken gibts oft nur Nebenbei. Ich persönlich kann das nicht verstehn ;D. Nähen ist für mich nicht nachvollziehbar. Man muss sich im Vorhinein soooooooo viel überlegen und soooooooo logisch denken, wenn man nicht andauernd irgendwelche Nähte auftrennen will. 

Nichts desto trotz hab ich mir vor kurzem eine Nähmaschine schenken lassen :))))). Man muss sich überwinden und auch im Alter geistig fit bleiben. 

Hier mein erstes Projekt: eine Mutter-Kind-Pass-Hülle. Kleiner und vermutlich schneller gemacht als ein Bucheinband. Trotzdem hab ich sie 2x machen müssen, da ich einige Sachen nicht bedacht hab. Egal. Ich machs ja auch ohne Anleitung, da kann man sich nichts anderes erwarten. 

Was man in Zukunft von mir erwarten kann sind eine Menge schiefer Nähte ;D. Darin bin ich jetzt schon Meister. Obwohl ichs eh mit Schneiderkreide vorzeichne, schaff ichs kaum, eine gerade Linie hinzukriegen. Egal. So erkennt man wenigstens schon von Weitem, was ICH gemacht hab ;D. Nichts geht über gute Publicity. 

In diesem Sinne erstreckt sich das Thema Nähen sicherlich mal über die nächsten paar Blogeinträge. Zwischendurch kommen wohl ein oder zwei Posts über unsere Garnelen ;D. Ja, sie sind inzwischen eingezogen!