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Rezept: Dinkelbrot

Hier kommt heute ein super-einfaches und vor allem schnelles Rezept für ein Dinkelbrot.

500g Dinkelmehl
1,5 Pkg. Trockengerm
2 TL Salz 
2 TL Kräutersalz
1 TL Anis
1 TL Koriander
1 TL Fenchel
1 TL Schwarzkümmel
150g Kerne, eventuell rösten
500ml Mineralwasser
1 EL Honig
1 EL Essig

Alle trockenen Zutaten mischen. Mineralwasser, Honig und Essig mischen und in die Mehlmischung einrühren. 

Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen. 

Mit einer Tasse Wasser ins KALTE Rohr stellen und ca. 1 Stunde bei Umluft und 200°C backen. 

Ich liebe dieses Rezept, da man wirklich nur alle Zutaten verrührt und nichts gehen muss oder das Backrohr vorgeheizt sein muss. Da ich es öfters backe, habe ich natürlich schon die Brotgewürze auf Vorrat gemahlen im Schrank. Und bei den Kernen kann man natürlich auch gern mischen - bei mir kommen immer sämtliche Reste hinein. 

Rezept: Deodorant

Ja, Deo kann man selber machen und der Aufwand hält sich in Grenzen (was mir persönlich sehr wichtig ist!).

¼ CUP Soda
¼ CUP Maisstärke
6 EL Kokosnussöl (DM)

Einfach alles solange vermengen, bis es cremig wird. Diese Creme habe ich dann in einen Baby-Brei-Plastik-Avent-Becher gegeben und benutze sie seit einiger Zeit. Die Desodorierung ist der Hammer! So gut hat noch nie ein Deo bei mir gewirkt.

Ein Nachteil sind die weißen Streifen auf dunklen T-Shirts, aber nichts, was die Waschmaschine nicht schaffen würde. Beim nächsten Mal muss ich ausprobieren, das Deo in einen leeren Deostick-Behälter zu füllen, da das Auftragen mit den Fingern nicht so einfach und sauber funktioniert wie mit den anderen Behältern. Im Hochsommer kommt das Deo in den Kühlschrank, da es sonst richtig flüssig wird.

Da ich auch noch einen herkömmlichen Roller auch benutze, hält das Deo nun schon einige Zeit und ich bin gespannt, wie lange ich brauche, bis ich die Menge endlich verbraucht habe.


Rezept: Waschmittel

Ich koche mein Waschmittel seit einiger Zeit selbst und möchte hier nun das Rezept posten, an das ich mich halte: 

50g Waschsoda (Bipa oder DM)
25g Seife
1l Wasser

Aus. Sonst nichts. Und trotzdem erkenne ich keinen besonderen Unterschied zu dem Gekauften. 

Die Seife raspeln und gemeinsam mit dem Waschsoda mit einem Liter kochendem Wasser vermischen. Ich verwende nach wie vor die Plastikflasche von meinem vorigen Waschmittel als Behälter, da die Konsistenz nach dem Abkühlen etwas gelig wird und man vor jedem Gebrauch die Flasche kurz schütteln sollte. 

Da ich das Waschmittel gerne auf Vorrat habe, benutze ich die Baby-Brei-Plastik-Becher von Avent, die ich seit einiger Zeit nicht mehr brauche und fülle sie mit dem Waschsoda und der Seife. Portionsweise koche ich dann das Waschmittel, wobei die doppelte Menge ungefähr ein Drittel einer großen Flasche Waschmittel ausmacht. 

Die Kosten sind ungefähr die gleichen, je nach dem welche Seife man benutzt, aber das Schleppen der Flaschen oder Kartons erspart man sich auf jeden Fall. Bei weißer Wäsche fällt mir auf, dass das Waschmittel eine Spur besser wirkt als das herkömmliche. 

Ich wasche seit ungefähr einem Jahr nun mit dieser Rezeptur und finde es praktisch, wie leicht man die Umstellung schafft :).

Rezept: Eistee

Man stelle sich nur ein Leben ohne Kaffee vor. Unmöglich? Leider Realität für mich. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Schluck Kaffee getrunken. Er "riecht" schon nicht gut und der Schlagobers, der im Kaffee geschwommen ist, schmeckt mir auch nicht, also konnte ich mich noch nicht dazu überwinden, einen Schluck zu kosten.

Das wissen natürlich sämtliche Bekannte in meiner Umgebung und daher bekommen wir immer wieder Tee als Mitbringsel geschenkt. Keinen Beuteltee, sondern "ECHTEN" ;). Nun fällt es mir anscheinend schwer, den vielen Tee dann über den Winter zu verbrauchen, also ist es uns ein Anliegen gewesen, eine andere Verwendungsmöglichkeit zu finden, als ihn heiß aufzubrühen. Was liegt also näher, als ihn danach kalt zu stellen? ;D.

Hier also unser bewährtes Rezept für selbst gemachten Eistee:

2l Wasser
Saft einer Zitrone
6 EL Zucker (für mich persönlich ist es wichtig, dass das gestrichene und nicht gehäufte Löffel sind ;)).
4 TL Tee

Einfach alles vermischen und nachdem es auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, ab in den Kühlschrank. In Zeiten wie diesen ist es ein wahrer Segen, wenn der Eistee nicht hoffnungslos übersüßt ist, wobei ich sagen muss, dass ich bei Grüntee, der mir so gar nicht schmeckt, dann doch die gehäuften Zuckerlöffel nehme ;D. Dann ist er sogar gut.

Probiert es aus, es ist supereinfach und superlecker!

Wie Playmobil mich zwingt, Vorsätze zu machen

Als ich klein war, hatten mein Bruder und ich eine Kiste Lego und zwei Kisten Playmobil. Ach war das Leben damals nicht herrlich einfach?

Inzwischen habe ich zwei Kinder, eins noch nicht wirklich im Playmobil-Alter und das Andere mit einer Aufmerksamkeitsspanne von 10 Minuten (aber nur wenn man daneben sitzt und sich sämtliche Szenarien ausdenkt, bei dem mindestens ein Playmobil-Maxerl lauthals um Hilfe schreit), trotzdem gab es über die Jahre und vor allem nach einem Urlaub im Playmobilland eine wundersame Vermehrung auf zuletzt gezählte 7 Kisten! (Zum Glück war uns das Legoland als Familie mit zwei kleinen Kindern zu teuer - Sonst wär da wahrscheinlich auch noch einmal das halbe Sortiment als blinder Passagier mit nach Hause gereist.)

Langer Rede kurzer Sinn: Zeit ist es, sich um die steigende Population der Playmobil-Maxerl-Bevölkerung zu kümmern. 

Diesmal habe ich leider nichts annehmbares im Internet gefunden, obwohl es tausende Vorschläge zur Aufbewahrung von Playmobil und/oder Lego gibt. Das liegt wohl daran, dass andere Leute wesentlich mehr Energie in das Aussortieren von Playmobil stecken als in die Neuanschaffung und somit auch weniger Platz brauchen.

Bei zwei - nicht allzu vollen - Kisten war es früher nie nötig, die einzelnen Playmobil-Sets gesondert zu lagern, da wir alle zwei Kisten auf den Boden ausgeleert haben und nach dem Spielen Stunden damit verbracht haben, mit unserer Mutter die ressourcenschonenste Art des Aufräumens zu diskutieren. Hehe. 

Doch spätestens nachdem ich ein und das selbe Playmobil doppelt gekauft hatte, da ich nicht mehr wusste, dass ich es schon zuhause hatte war es offensichtlich, dass sich die Sortierung zwischen Maxerln, Hausbauteilen und Kleinkram nicht mehr reicht. 

Während ich also anfing, die Tonnen Playmobil nach Sets zu sortieren, hat sich Mark.us derweil ums Lego gekümmert und kam auf eine sehr einfache, kostengünstige und sehr praktische Idee, die ich gleich eins zu eins auf unser Playmobil umgesetzt habe: kleine, mittlere und große Kuststoffbeutel von Ikea. So werden die einzelnen Sets getrennt voneinander aufbewahrt und beschriftet, man kann trotzdem leicht erkennen, was sich in dem Sackerl befindet und man bekommt viel mehr Sets in eine Kiste, da man mit den kleinen Sets gut die Lücken zwischen den großen und sperrigen Sets schließen kann. 

Wenn man im Playmobilland Urlaub macht und dann im eigenen Hotel übernachtet, hat man dort die Möglichkeit, sich immer wieder eine Kiste Playmobil mit aufs Zimmer zu nehmen (und ja, auch nach einem ewig langen Tag im Playmobilland spielen die Kinder am Abend noch weiter mit Playmobil am Zimmer ;D). Die Kisten sind nach Themen geordnet und so hat man die Möglichkeit, sich etwas nach dem Geschmack der Kinder zu richten. 
Das Konzept hab ich nun auch auf mein Playmobil übertragen. Ich habe versucht, die Sets nach Themen zu sortieren und das hat ganz gut geklappt. So kann man sich immer wieder nur eine Kiste herholen, dafür dann auch wieder den ganzen Inhalt bespielen und dann wieder wegräumen (oder mit den Kindern über das Wegräumen diskutieren - The Circle of Life). Gerade für die neueren Playmobil-Sets hab ich dann auch einen Schnellhefter in der Kiste, in der die einzelnen Bauanleitungen und/oder "Inhaltsangaben" zu finden sind, damit man sich beim Wegräumen etwas leichter tut und auch leicht kontrollieren kann, ob die kleine Madame eh kein Playmobil verschluckt hat.

Mit meinen Kisten von Rotho bin ich mehr als zufrieden und verwende sie nun schon seit einigen Jahren. Man kann sie superbequem durch die Wohnung schieben aber auch gut stapeln, darüber hinaus hat sich die Größe von 57l bei Spielzeug als praktisch erwiesen.

Und zum Abschluss nun auch ein Foto mit dem aktuellen Zwischenstand:

vlnr: Kiste "Handel mit Waren", Kiste "Gesundheitswesen", Kiste "Handel mit Dienstleistungen", Kiste "Handel mit Pflanzen

Die Kisten sind super zum stapeln!

Und da nicht einmal alle Kisten auf ein Bild passen lautet mein neuer Vorsatz für die nächste Runde des Aussortierens bzw. Ordnung machens: (Mindestens) Eine Kiste weniger! ;D Wir werden sehen, ob das so funktioniert bzw. berichte ich dann, auf welche Art ich sie los geworden bin. 

Wochenplaner

Es gibt nichts schlimmeres, als zum Einschlafen auf Pinterest herumzusurfen, da man immer auf ganz viele Ideen kommt - zum Leidwesen meines Schwiegervaters, der die Ideen dann immer umsetzen darf.

Diesmal war ich aber ganz brav und fand etwas, was man schon fertig kaufen kann!

Hier ist der Pin, den ich gefunden habe:

vorher
Mir gefällt diese Idee besonders gut, da es bei uns weniger ein Kalender, sondern ein To-Do-Plan für die ganze Woche ist. Dieser Wochenplan hängt bei uns gleich neben dem Sicherungskasten, auf dessen Tür ich dann die dazugehörigen Zetteln mittels Magnete deponieren kann.

Den Bilderrahmen habe ich hat Mark.us (!!!!) bei ebay gefunden, die Hintergründe habe ich mit MS Word beschriftet und schon ist es fertig. Und ich muss sagen, bis jetzt bin ich echt zufrieden :).

Natürlich hoffe ich, so ein wenig mehr Ordnung in meine Woche zu bringen und nichts mehr zu vergessen. Wir werden sehen, wie mir das gelingt!

nachher

Idee: Pinterest
Bilderrahmen: ebay


Unstuff Your Life!

Es ist Zeit!

Zeit, sich endlich von den Dingen im Leben zu trennen, die einem nicht weiterbringen. Am Leichtesten ist das natürlich, wenn man mit dem offensichtlichen Ballast - dem Trödel in der Wohnung - anfängt und ich sag' nur eines: Es ist wirklich befreiend! :)

Dieses Bild wurde geklaut von unstuffyourlife.ca


Treue Leser unseres Blogs können sich vielleicht noch erinnern, dass ich mich schon einmal damit beschäftigt habe, wie ich mich am humansten von dem Haufen Trödel, der sich in meinem Besitz befindet, trennen kann. Seit dem ist einige Zeit vergangen und ich möchte nun noch einmal dieses Thema für mich aufarbeiten.

Und zwar am Anfang.

Im Nachhinein muss ich nämlich sagen, dass das Buch, von dem ich berichtet habe, zwar ganz gute Tipps hat, aber eher etwas für "Fortgeschrittene" ist, da es eher hilft, das Leben zu organisieren, aber sich nicht so sehr darauf konzentriert, erst einmal ein Leben zu schaffen, dass man organisieren kann. Deshalb hat es zwar schon etwas gebracht, aber nicht diesen durchgreifenden Erfolg, den ich mir erhofft hatte.

Eine Theorie von mir ist, dass ich seit meinem ursprünglichen Auszug in keiner Wohnung mehr als 3 Jahre lang gewohnt habe und deshalb nie die Chance hatte, wirklich in Ruhe auszusortieren, da ich  nachdem ich endlich die letzte Box ausgeräumt hatte, fast gleich wieder die erste Box eingeräumt habe. Nach zwei Jahren in meiner jetzigen Wohnung habe ich nun endlich das erste Mal das Gefühl, dass es mich hier länger halten wird und wie von selbst habe ich angefangen, meinen Trödel mit anderen Augen zu sehen: ENDLICH sah ich durch die "Das hast du jetzt zwei Jahre lang nicht angesehen"-Brille!

Mit neuem Elan habe ich dann erstmal nach neuen Ideen und Denkansätzen gesucht und bin tatsächlich fündig geworden.

Ich denke, es heißt eigentlich "The OrGGGGanizational Triangle" ;D
Andrew Mellen ist ein professioneller Organisierer (gibt es das Wort im Deutschen überhaupt?) und benutzt (s)ein symbolisches Dreieck mit drei sehr wichtigen Merksätzen:

  1. Jedes Ding hat ein Zuhause.
  2. Ähnliches wird zusammen aufbewahrt. 
  3. Ein Ding rein, ein Ding raus.

Jedes Ding hat sein Zuhause.

DAS ist wohl das absolut Schwierigste für einen Möchtegern-Messie wie ich. Putzen und Zusammenräumen wäre nie mein Problem gewesen, wenn eben alles seinen Platz gehabt hätte! Immer wieder ertappe ich mich auch heute dabei, dass ich ein und das selbe Ding von einem Ort zum andern trage, oft auch mehrmals am Tag. Und hier ist ein sehr wichtiger Gedanke: Wenn ich für dieses Ding anscheinend keinen Platz in meiner Wohnung finde, vielleicht hat es einfach keinen Platz mehr in meinem Leben? Oder hat diesen auch nie gehabt. Bei jedem Ding, für das ich nicht in kürzester Zeit einen Ort finde, wo ich es lagern kann und/oder möchte, frage ich mich diese Frage und es ist erstaunlich, wie viele von diesen Dingen ihren Weg aus meiner Wohnung finden.

Noch immer bringe ich noch funktionierende Dinge zum Mistflohmarkt, wobei man inzwischen auf jedem Mistplatz in Wien die Sachen dafür abgeben kann, was die Sache für mich erheblich erleichtert ;).

Ähnliches wird zusammen aufbewahrt.

Ja ich weiß, das klingt ja alles ganz logisch, oder? Aber es ist erschreckend, wie oft es eigentlich nicht der Fall ist, dass man gleiche Dinge am gleichen Ort lagert. Ein Beispiel: Ich bin letztens meine Papier-Lade angegangen. Gesammelte Haufen an Werbegeschenkblöcken, Schulheften, Schmierzetteln etc. Ich war so stolz auf mich, als ich nach meinem Ausmistwahn nur noch ca. 5 Blöcke in der Lade hatte. Doch staunte ich nicht schlecht, wie oft ich dann diesen Zustand verteidigen musste, als ich auf einmal überall Ansammlungen von Papier gefunden habe (und die natürlich gleich weggegeben habe ;)). Oft ist einem eben gar nicht bewusst, dass man viel mehr hat, als man je aufbrauchen könnte!

Für jedes Ding das kommt, geht ein anderes Ding.

Dies ist der allerletzte Schritt bzw. gilt dieser Satz ab dem Zeitpunkt, wo in einem Bereich endlich Ordnung herrscht. Was man natürlich nicht unterschätzen darf ist, dass Leute, die viele Dinge haben, dem Einkaufen nicht ganz abgeneigt sind. Deshalb ist es wichtig, auch hier seine Gewohnheiten zu überdenken und entweder schon vor dem Bezahlen einen Platz für das neue Ding in der Wohnung im Sinn zu haben und/oder gleich nach der Ankunft in der Wohnung das alte, zu ersetzende Ding weg zu geben.

Das war einmal die Info, die ich aus den paar Youtube-Videos mit ihm herausgefiltert habe. Derzeit lese ich sein Buch "Unstuff Your Life!" und wenn ich damit fertig bin, schreibe ich hier noch eine kleine Review darüber.

Mit der Zeit möchte ich auch gerne einige Erfolge aus meiner Wohnung posten, was bei mir ganz gut geklappt hat. Aber das kommt dann in ganz kleinen Häppchen ;D.

Bis dahin wünsche ich auch euch Viel Erfolg bei eurem Ausmisten, ihr schafft das!!

Goal Outline - Photography Challenge


Die Challenge sollte ja selbsterklärend sein ;). Ziel? Ich sollte Mark.us mal mit den Posts einholen har har har. Und vielleicht schaff ich ja endlich auch mal eine Challenge … wär schon nett!

Utensilo



Das Utensilo ist ja normalerweise eins von den ersten Projekten, die jemand, der mit dem Nähen beginnt, näht. Ich habe mich länger dagegen gesträubt, doch der neue Ikea-Kasten hat danach verlangt. 

Also hab ich mal im Internet gesurft und auch eine Anleitung gefunden, die mir persönlich zusagt (es gibt ja massig Anleitungen!).

Vom Mut verlassen beschloss ich, erst einmal ein Probestück zu nähen. Es ging super schnell, allerdings komm ich besser zurecht, wenn ich das Schnittmuster rechteckig zuschneide und die Ecken dann im Nachhinein nähe und wegschneide. Detail am Rande: Die Maße sind so super, dass es genügt ein A4-Blatt zu nehmen und an einer Längsseite einen zusätzlichen Zentimeter zur Nahtzugabe zu nehmen ;).

Guad is gangen, nix is gschehn, also kann die "Massenproduktion" von 6 Utensilos für meinen Badezimmer-Schrank beginnen ;D.

… to be continued … 

Anleitung: Internet

Messie-Bekämpfung

Hallo, mein Name ist Beatritsche und ich bin ein Messie.

Jeder, dem ich von meinem kleinen Problem erzähle, reißt zuerst einmal verblüfft die Augen auf, da die charakteristischen Berge von Müll und/oder Sachen-Wirr-Warr fehlen. Ich empfinde mich aber trotzdem als einer ... meinetwegen ein kleiner.

Ich hab immer schon Dinge gehortet - zB hatte ich nach 14 Jahren Schulausbildung noch ALLE Schulbücher und Hefte, hab nie halb-zerstörtes Spielzeug weggeworfen und hab sooooooo viele neugekaufte Dinge aufgehoben, damit ich sie irgendwann benutze.

Mich wundert es eher, dass in der 2. Generation nach dem Krieg nicht noch mehr Messies herumstreunen ;).

Vor einiger Zeit hab ich mir dieses Buch aus der Bücherei ausgeborgt:



Mich persönlich hat es total motiviert, mein Heim auszusortieren. Ich weiß eigentlich nicht warum ;D. 

Nun ist es schon einige Zeit her und ich hab nicht mehr alles im Kopf, was in dem Buch stand. Aber einige einprägende Gedanken hab ich noch parat:

#1
Wenn du ein Ding hast - zB ein Geschirrtuch aus Baumwolle - und du merkst im Gebrauch, dass du es nicht magst oder dir schwer tust, es zu gebrauchen ... DANN SCHMEIß ES WEG. Dann nimm dir die Geschirrtücher aus Mikrofaser und hab Spaß an deiner Arbeit - denn dann machst du sie auch regelmäßig.

Ich muss sagen, der Gedanke ist für einen Messie befreiend. Wir Messies wollen ja nichts wegschmeißen, vor allem, wenns ja noch in Ordnung ist. Also haben wir uns darauf geeinigt, dass wir versuchen, die Dinge übers Internet zu verscherbeln und alles, was übrig bleibt, geht zum Mistflohmarkt. So hat man das Gefühl, dass es nicht weggeschmissen wird, ist es aber los.
(Mir ist es eben mit den Geschirrtüchern so ergangen).

#2
Man sollte die Wege minimieren zwischen Standort und Benutzungsort von den Dingen. Manchmal benutzt man die Dinge einfach ganz wo anders - und das immer wieder - als dort, wo man sie lagert. Dann muss man eben anfangen, umzuräumen. Wenn man das eine Ding an zwei verschiedenen Orten nützt (Die Autorin lebt offensichtlich in einem Haus ;D), dann sollte man auch zwei Stück davon haben. Mein Beispiel hierzu war das Druckerpapier. Wir haben den Drucker, der gleichzeitig auch das Fax ist, natürlich bei der Telefondose im Wohnzimmer stehn. Das Papier lag aber bisher immer beim Schreibtisch im hintersten Zimmer. Also hab ichs umgeräumt, dass das Papier im Kasterl unterm Drucker liegt. 

#3
Man sollte sein Chaos immer wieder mal fotografieren und analysieren, was schief läuft. Und natürlich dann an einer Lösung arbeiten.
Ehrlich gesagt hab ich das noch nicht gemacht, aber ich find das eine gute Idee.

#4
Man sollte immer Arbeitsstationen einrichten. Also immer Sachen, die gemeinsam benutzt werden auch gemeinsam lagern. 

Wenn ich das hier so schreibe fällt mir auch ein Video ein, das ich einmal gesehn habe. Da wurde empfohlen, die Post immer mit dem Handy in der Nähe aufzumachen, damit man - wenn eine Frist zu wahren ist - immer auch gleich den Termin im Handy einspeichert. Das fand ich auch einen super Tipp. Messies ham ja auch Probleme, Termine einzuhalten.

Meine Zettelwirtschaft hab ich etwas in den Griff bekommen mit einem Pultordner. Jedes Fach entspricht einem passenden Ordner. So werden die Zettel vorsortiert und wenn genug Zetteln in einem Fach liegen, zahlt es sich aus, sie alle abzulegen. Andererseits findet man die Zettel auch leichter, wenn sie noch nicht abgelegt sind.

Soweit mal eine kleine Review von dem Buch und einige Gedanken zum Thema Ordnung. Vielleicht werd ich das Thema mal wieder weiterverfolgen.

Kundenkarten-Tascherl



Mark.us ist ja ein leidenschaftlicher Sammler von Kundenkarten und hatte früher so ein Tascherl dafür, wo es für jede Karte eine eigene Hülle gab. Das war bei der Kassa, wenn schon eine beachtliche Schlange hinter einem Stand, immer so ungut weil es auch sehr lange gedauert hat, bis man das gesuchte Karterl gefunden hat.

Also hab ich mich an ein Kundenkartentascherl gemacht.


Für die Außenseite hab ich einen robusten Stoff benutzt, damit die Langlebigkeit gewährleistet wäre. Ein übriggebliebener Knopf wurde auch sofort wiederverwendet.

Für die Innenseite hab ich zwei alte Hemden von Mark.us wiederverwendet. Wie man sieht haben sich die geraden Nähte noch immer nicht verbessert ;D.

Was hier zu beachten ist: Der Abstand zwischen den Kartenfächern RECHTS sollte etwas größer sein als der Abstand LINKS ... oder umgekehrt, damit sich das Tascherl auch gut zusammenklappen lässt.



 In diesem Tascherl ist nun Platz für 45 Kundenkarten - endlich eins, das für unsere Bedürfnisse ausreicht ;D. Im Alltag hat sich herausgestellt, dass es zum suchen auch etwas effizienter ist, weil man alle Karten auf einmal sieht und nicht mühsam blättern muss.

Anleitung: Eigenkreation