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Rezept: Waschmittel

Ich koche mein Waschmittel seit einiger Zeit selbst und möchte hier nun das Rezept posten, an das ich mich halte: 

50g Waschsoda (Bipa oder DM)
25g Seife
1l Wasser

Aus. Sonst nichts. Und trotzdem erkenne ich keinen besonderen Unterschied zu dem Gekauften. 

Die Seife raspeln und gemeinsam mit dem Waschsoda mit einem Liter kochendem Wasser vermischen. Ich verwende nach wie vor die Plastikflasche von meinem vorigen Waschmittel als Behälter, da die Konsistenz nach dem Abkühlen etwas gelig wird und man vor jedem Gebrauch die Flasche kurz schütteln sollte. 

Da ich das Waschmittel gerne auf Vorrat habe, benutze ich die Baby-Brei-Plastik-Becher von Avent, die ich seit einiger Zeit nicht mehr brauche und fülle sie mit dem Waschsoda und der Seife. Portionsweise koche ich dann das Waschmittel, wobei die doppelte Menge ungefähr ein Drittel einer großen Flasche Waschmittel ausmacht. 

Die Kosten sind ungefähr die gleichen, je nach dem welche Seife man benutzt, aber das Schleppen der Flaschen oder Kartons erspart man sich auf jeden Fall. Bei weißer Wäsche fällt mir auf, dass das Waschmittel eine Spur besser wirkt als das herkömmliche. 

Ich wasche seit ungefähr einem Jahr nun mit dieser Rezeptur und finde es praktisch, wie leicht man die Umstellung schafft :).

Unstuff Your Life!

Es ist Zeit!

Zeit, sich endlich von den Dingen im Leben zu trennen, die einem nicht weiterbringen. Am Leichtesten ist das natürlich, wenn man mit dem offensichtlichen Ballast - dem Trödel in der Wohnung - anfängt und ich sag' nur eines: Es ist wirklich befreiend! :)

Dieses Bild wurde geklaut von unstuffyourlife.ca


Treue Leser unseres Blogs können sich vielleicht noch erinnern, dass ich mich schon einmal damit beschäftigt habe, wie ich mich am humansten von dem Haufen Trödel, der sich in meinem Besitz befindet, trennen kann. Seit dem ist einige Zeit vergangen und ich möchte nun noch einmal dieses Thema für mich aufarbeiten.

Und zwar am Anfang.

Im Nachhinein muss ich nämlich sagen, dass das Buch, von dem ich berichtet habe, zwar ganz gute Tipps hat, aber eher etwas für "Fortgeschrittene" ist, da es eher hilft, das Leben zu organisieren, aber sich nicht so sehr darauf konzentriert, erst einmal ein Leben zu schaffen, dass man organisieren kann. Deshalb hat es zwar schon etwas gebracht, aber nicht diesen durchgreifenden Erfolg, den ich mir erhofft hatte.

Eine Theorie von mir ist, dass ich seit meinem ursprünglichen Auszug in keiner Wohnung mehr als 3 Jahre lang gewohnt habe und deshalb nie die Chance hatte, wirklich in Ruhe auszusortieren, da ich  nachdem ich endlich die letzte Box ausgeräumt hatte, fast gleich wieder die erste Box eingeräumt habe. Nach zwei Jahren in meiner jetzigen Wohnung habe ich nun endlich das erste Mal das Gefühl, dass es mich hier länger halten wird und wie von selbst habe ich angefangen, meinen Trödel mit anderen Augen zu sehen: ENDLICH sah ich durch die "Das hast du jetzt zwei Jahre lang nicht angesehen"-Brille!

Mit neuem Elan habe ich dann erstmal nach neuen Ideen und Denkansätzen gesucht und bin tatsächlich fündig geworden.

Ich denke, es heißt eigentlich "The OrGGGGanizational Triangle" ;D
Andrew Mellen ist ein professioneller Organisierer (gibt es das Wort im Deutschen überhaupt?) und benutzt (s)ein symbolisches Dreieck mit drei sehr wichtigen Merksätzen:

  1. Jedes Ding hat ein Zuhause.
  2. Ähnliches wird zusammen aufbewahrt. 
  3. Ein Ding rein, ein Ding raus.

Jedes Ding hat sein Zuhause.

DAS ist wohl das absolut Schwierigste für einen Möchtegern-Messie wie ich. Putzen und Zusammenräumen wäre nie mein Problem gewesen, wenn eben alles seinen Platz gehabt hätte! Immer wieder ertappe ich mich auch heute dabei, dass ich ein und das selbe Ding von einem Ort zum andern trage, oft auch mehrmals am Tag. Und hier ist ein sehr wichtiger Gedanke: Wenn ich für dieses Ding anscheinend keinen Platz in meiner Wohnung finde, vielleicht hat es einfach keinen Platz mehr in meinem Leben? Oder hat diesen auch nie gehabt. Bei jedem Ding, für das ich nicht in kürzester Zeit einen Ort finde, wo ich es lagern kann und/oder möchte, frage ich mich diese Frage und es ist erstaunlich, wie viele von diesen Dingen ihren Weg aus meiner Wohnung finden.

Noch immer bringe ich noch funktionierende Dinge zum Mistflohmarkt, wobei man inzwischen auf jedem Mistplatz in Wien die Sachen dafür abgeben kann, was die Sache für mich erheblich erleichtert ;).

Ähnliches wird zusammen aufbewahrt.

Ja ich weiß, das klingt ja alles ganz logisch, oder? Aber es ist erschreckend, wie oft es eigentlich nicht der Fall ist, dass man gleiche Dinge am gleichen Ort lagert. Ein Beispiel: Ich bin letztens meine Papier-Lade angegangen. Gesammelte Haufen an Werbegeschenkblöcken, Schulheften, Schmierzetteln etc. Ich war so stolz auf mich, als ich nach meinem Ausmistwahn nur noch ca. 5 Blöcke in der Lade hatte. Doch staunte ich nicht schlecht, wie oft ich dann diesen Zustand verteidigen musste, als ich auf einmal überall Ansammlungen von Papier gefunden habe (und die natürlich gleich weggegeben habe ;)). Oft ist einem eben gar nicht bewusst, dass man viel mehr hat, als man je aufbrauchen könnte!

Für jedes Ding das kommt, geht ein anderes Ding.

Dies ist der allerletzte Schritt bzw. gilt dieser Satz ab dem Zeitpunkt, wo in einem Bereich endlich Ordnung herrscht. Was man natürlich nicht unterschätzen darf ist, dass Leute, die viele Dinge haben, dem Einkaufen nicht ganz abgeneigt sind. Deshalb ist es wichtig, auch hier seine Gewohnheiten zu überdenken und entweder schon vor dem Bezahlen einen Platz für das neue Ding in der Wohnung im Sinn zu haben und/oder gleich nach der Ankunft in der Wohnung das alte, zu ersetzende Ding weg zu geben.

Das war einmal die Info, die ich aus den paar Youtube-Videos mit ihm herausgefiltert habe. Derzeit lese ich sein Buch "Unstuff Your Life!" und wenn ich damit fertig bin, schreibe ich hier noch eine kleine Review darüber.

Mit der Zeit möchte ich auch gerne einige Erfolge aus meiner Wohnung posten, was bei mir ganz gut geklappt hat. Aber das kommt dann in ganz kleinen Häppchen ;D.

Bis dahin wünsche ich auch euch Viel Erfolg bei eurem Ausmisten, ihr schafft das!!

Utensilo



Das Utensilo ist ja normalerweise eins von den ersten Projekten, die jemand, der mit dem Nähen beginnt, näht. Ich habe mich länger dagegen gesträubt, doch der neue Ikea-Kasten hat danach verlangt. 

Also hab ich mal im Internet gesurft und auch eine Anleitung gefunden, die mir persönlich zusagt (es gibt ja massig Anleitungen!).

Vom Mut verlassen beschloss ich, erst einmal ein Probestück zu nähen. Es ging super schnell, allerdings komm ich besser zurecht, wenn ich das Schnittmuster rechteckig zuschneide und die Ecken dann im Nachhinein nähe und wegschneide. Detail am Rande: Die Maße sind so super, dass es genügt ein A4-Blatt zu nehmen und an einer Längsseite einen zusätzlichen Zentimeter zur Nahtzugabe zu nehmen ;).

Guad is gangen, nix is gschehn, also kann die "Massenproduktion" von 6 Utensilos für meinen Badezimmer-Schrank beginnen ;D.

… to be continued … 

Anleitung: Internet

Messie-Bekämpfung

Hallo, mein Name ist Beatritsche und ich bin ein Messie.

Jeder, dem ich von meinem kleinen Problem erzähle, reißt zuerst einmal verblüfft die Augen auf, da die charakteristischen Berge von Müll und/oder Sachen-Wirr-Warr fehlen. Ich empfinde mich aber trotzdem als einer ... meinetwegen ein kleiner.

Ich hab immer schon Dinge gehortet - zB hatte ich nach 14 Jahren Schulausbildung noch ALLE Schulbücher und Hefte, hab nie halb-zerstörtes Spielzeug weggeworfen und hab sooooooo viele neugekaufte Dinge aufgehoben, damit ich sie irgendwann benutze.

Mich wundert es eher, dass in der 2. Generation nach dem Krieg nicht noch mehr Messies herumstreunen ;).

Vor einiger Zeit hab ich mir dieses Buch aus der Bücherei ausgeborgt:



Mich persönlich hat es total motiviert, mein Heim auszusortieren. Ich weiß eigentlich nicht warum ;D. 

Nun ist es schon einige Zeit her und ich hab nicht mehr alles im Kopf, was in dem Buch stand. Aber einige einprägende Gedanken hab ich noch parat:

#1
Wenn du ein Ding hast - zB ein Geschirrtuch aus Baumwolle - und du merkst im Gebrauch, dass du es nicht magst oder dir schwer tust, es zu gebrauchen ... DANN SCHMEIß ES WEG. Dann nimm dir die Geschirrtücher aus Mikrofaser und hab Spaß an deiner Arbeit - denn dann machst du sie auch regelmäßig.

Ich muss sagen, der Gedanke ist für einen Messie befreiend. Wir Messies wollen ja nichts wegschmeißen, vor allem, wenns ja noch in Ordnung ist. Also haben wir uns darauf geeinigt, dass wir versuchen, die Dinge übers Internet zu verscherbeln und alles, was übrig bleibt, geht zum Mistflohmarkt. So hat man das Gefühl, dass es nicht weggeschmissen wird, ist es aber los.
(Mir ist es eben mit den Geschirrtüchern so ergangen).

#2
Man sollte die Wege minimieren zwischen Standort und Benutzungsort von den Dingen. Manchmal benutzt man die Dinge einfach ganz wo anders - und das immer wieder - als dort, wo man sie lagert. Dann muss man eben anfangen, umzuräumen. Wenn man das eine Ding an zwei verschiedenen Orten nützt (Die Autorin lebt offensichtlich in einem Haus ;D), dann sollte man auch zwei Stück davon haben. Mein Beispiel hierzu war das Druckerpapier. Wir haben den Drucker, der gleichzeitig auch das Fax ist, natürlich bei der Telefondose im Wohnzimmer stehn. Das Papier lag aber bisher immer beim Schreibtisch im hintersten Zimmer. Also hab ichs umgeräumt, dass das Papier im Kasterl unterm Drucker liegt. 

#3
Man sollte sein Chaos immer wieder mal fotografieren und analysieren, was schief läuft. Und natürlich dann an einer Lösung arbeiten.
Ehrlich gesagt hab ich das noch nicht gemacht, aber ich find das eine gute Idee.

#4
Man sollte immer Arbeitsstationen einrichten. Also immer Sachen, die gemeinsam benutzt werden auch gemeinsam lagern. 

Wenn ich das hier so schreibe fällt mir auch ein Video ein, das ich einmal gesehn habe. Da wurde empfohlen, die Post immer mit dem Handy in der Nähe aufzumachen, damit man - wenn eine Frist zu wahren ist - immer auch gleich den Termin im Handy einspeichert. Das fand ich auch einen super Tipp. Messies ham ja auch Probleme, Termine einzuhalten.

Meine Zettelwirtschaft hab ich etwas in den Griff bekommen mit einem Pultordner. Jedes Fach entspricht einem passenden Ordner. So werden die Zettel vorsortiert und wenn genug Zetteln in einem Fach liegen, zahlt es sich aus, sie alle abzulegen. Andererseits findet man die Zettel auch leichter, wenn sie noch nicht abgelegt sind.

Soweit mal eine kleine Review von dem Buch und einige Gedanken zum Thema Ordnung. Vielleicht werd ich das Thema mal wieder weiterverfolgen.

Kundenkarten-Tascherl



Mark.us ist ja ein leidenschaftlicher Sammler von Kundenkarten und hatte früher so ein Tascherl dafür, wo es für jede Karte eine eigene Hülle gab. Das war bei der Kassa, wenn schon eine beachtliche Schlange hinter einem Stand, immer so ungut weil es auch sehr lange gedauert hat, bis man das gesuchte Karterl gefunden hat.

Also hab ich mich an ein Kundenkartentascherl gemacht.


Für die Außenseite hab ich einen robusten Stoff benutzt, damit die Langlebigkeit gewährleistet wäre. Ein übriggebliebener Knopf wurde auch sofort wiederverwendet.

Für die Innenseite hab ich zwei alte Hemden von Mark.us wiederverwendet. Wie man sieht haben sich die geraden Nähte noch immer nicht verbessert ;D.

Was hier zu beachten ist: Der Abstand zwischen den Kartenfächern RECHTS sollte etwas größer sein als der Abstand LINKS ... oder umgekehrt, damit sich das Tascherl auch gut zusammenklappen lässt.



 In diesem Tascherl ist nun Platz für 45 Kundenkarten - endlich eins, das für unsere Bedürfnisse ausreicht ;D. Im Alltag hat sich herausgestellt, dass es zum suchen auch etwas effizienter ist, weil man alle Karten auf einmal sieht und nicht mühsam blättern muss.

Anleitung: Eigenkreation


Geburtstags-Traktor



Es ist schon exakt 9 Monate her als das geschah, doch ich bin irgendwie stolz auf meine Kreation und möchte sie daher teilen.
Mein Großer wurde 2 Jahre alt und hatte eine Vorliebe für Traktoren, also hab ich ihm einfach einen zum verspeisen gebastelt.
Ein einfaches Biskuit-Rezept und etwas Marmelade zum zusammenpicken, dann noch Schoki zum überziehen (bis jetzt hatte er noch nicht wirklich das Vergnügen mal richtig Schokolade zu essen) und Kekserl, Steckerl, Punkterl und Röhrchen für die Details. Etwas Playmobil auf grünem Marzipan und voilla - eine Traktor-Torte in der richtigen Umgebung.


Einkaufswagerl mal anders


Nach einer doch fast einmonatigen Pause sollt ich doch wieder etwas posten, damit der Blog nicht ganz einschläft - und so verbinde ich die Ausrede gleich mit einem Blogeintrag ;D.

Bei uns privat gehts derzeit etwas rund, da in ca. 2-3 Wochen unser Baby kommen sollte. Und mit so nem dicken fetten Bauch tu ich mir jetzt schon schwer, längere Zeit zu sitzen ... also ich find diese Ausrede gut genug ;D.

Letztens war Mark.us länger in der Firma und ich hatte doch eine längere Einkaufsliste. Da der Bauch schon genug zu tragen ist und der Supermarkt sich hinter einer Unterführung befindet, die man auch mal mit der wenigen Puste schaffen muss, hab ich einfach meinen coolen, genialen, extra aus Amerika eingeschifften Kinderwagen geschnappt und bin damit zum Supermarkt gegangen ;D. Ach ich liebe es, wenn ich peinliche Dinge mache. Obwohl ich schon sagen muss: Die Sonnenbrille hat geholfen.

Und ich muss zugeben, das Teil ist schon praktisch. Im Gegensatz zu einem Einkaufswagerl, welches man hinter sich herzieht, steht der Kinderwagen von selbst und man kann sich sogar während dem gehen noch darauf stützen. Und es ist auch super, mit dem Kinderwagen fahren zu üben! Obwohl ich meiner Freundin seit jeher ihren Kinderwagen immer abnehm und damit schon einige Kilometer gefahren bin, ist mein Wagerl doch irgendwie anders zu fahren.

In diesem Sinne: Macht auch mal Dinge, die ursprünglich nicht unbedingt so gedacht waren - und werdet kreaktiv!

Handy Sitzsack


Für den Handysitzsack habe ich abwechselnd mit Pink und Türkis gearbeitet, wobei ich den jeweils anderen Faden immer mitgenommen habe. Gefüllt ist der Sack zur Hälfte mit Reis. Man muss aufpassen ihn nicht zu voll zu füllen, damit er später auch wie ein echter Sitzsack verformbar ist.

Ich habe mich genau an die Anleitung gehalten, aber hier hat die schnelllebige Technikwelt wohl die Häkelanleitung überholt. Obwohl zwei Möglichkeiten gegeben waren für einen kleinen und einen großen Handysitzsack und ich den großen davon gemacht habe, dürfte die Anleitung aus einer Zeit stammen wo die meisten Handys noch von Nokia waren. Die neuen Smartphones mit ihren großen Abmessungen aufgrund des Touchscreens passen kaum noch auf den Sitzsack. Man müsste also die Anleitung entsprechend nochmals vergrößern, damit auch ein Iphone darauf bequem Platz findet.

Man kann das Teil aber auch ganz gut als Hacky-Sack verwenden. Alles in Allem ging es recht einfach und schnell. Statt der Fülle mit Reis kann man auch Kunststoffperlen verwenden, wodurch der Sitzsack dann auch waschbar wäre.

Anleitung: 100 kleine Häkelideen

Armnadelkissen



Nachdem ich wieder ein neues Thema (Nähen) angefangen habe, war ziemlich schnell klar, dass ich wirklich mal gscheit Ordnung in meine Sachen bringen muss. Ein Bericht über diese Challenge gibts bald bei Mark.us.

Ansich hab ich zwar ein cooles Nadelkissen:
Detailansicht. Für mich als Kind warn das immer
die drei Chinesen mit dem Kontrabass ;D

Wie man sieht, sind die Jahre an dem Linken 
nicht spurlos  vorüber gegangen. 
Inzwischen hat er eine Glatze ;D

(Jaaaaaa, Mama, ich habs dir geflaucht und Neeeiiiiiin, Mama, das kriegst nicht mehr zurück. Das wird wenn an die nächste Generation weitervererbt.)

ABER: 1) sind da zu viele Nadeln drauf - also eher zum Aufbewahren als zum Arbeiten geeignet und 2) wollt ich immer schon so eins fürs Handgelenk. Das einzige, was ich im Laden entdecken konnte, hatte eine Hartplastikspange, die ganz schön weh tat. Also hab ich mir eine eigene genäht.

Wie man sieht ist es weit entfernt von perfekt und windschief, aber es is super zum arbeiten - das is ja das wichtigste. 

Zuerst hab ich die Armbänder genäht, dann das Kissen. Beim Kissen muss man bedenken, dass man die Armbänder gleich mit dazu näht (Routinierte Näher mögen hier etwas schmunzeln, aber das sind so Dinge, die für Anfänger wie mich viiiieeel Hirnschmalz erfordern, solche Sachen im Vorhinein zu bedenken ;)). Kurz vor dem Ende vernähen, weil eine kleine Lücke braucht man zum Umdrehen und Füllen (mit der Füllwatte vom Häkeln. Jaaaaa, meine 300g sind inzwischen noch immer nicht aufgebraucht ;D). Den Rest dann mit der Hand vernähen. 

Am Schluss hab ich meine erste Verschlußvariante ausprobiert: Den Klettverschluss. Meine Nähmaschine hab ich noch nicht so ganz im Griff, weil der Unterfaden ziemlich wild aussieht ;D. Aber es hält. Vielleicht bin ich irgendwann motiviert, das nochmal aufzutrennen und zu nähen. ....... ich glaub nicht ;P. 

Beim Klettverschluss einmal rundherum nähen und einmal quer. Eigentlich sollte man 2x quer nähen, damit ein X entsteht, aber wir wollen uns doch nicht überanstrengen ;D. 

Hier ist noch zu Bedenken, dass ich keine Holzplatte oder so eingearbeitet hab, dh. man muss schon aufpassen, wenn man die Nadeln reinsteckt. Aber ich hab mich bis jetzt noch nicht gestochen, also ist das net so tragisch. 

Was total blöd ist, dass ich links die Armbanduhr UND das Armnadelkissen tragen wollen würde - aber das geht natürlich nicht. Was widerum erklärt, warum das Nähen dann so in die Zeit geht - weil man keine Zeit mehr hat ;D.

Und was noch blöd ist, ist, dass das Armnadelkissen so angenehm zu tragen ist, dass mans überhaupt nicht mehr spürt. Was soll ich sagen - einmal ist es schon mit duschen gegangen ;D. 

Anleitung: Eigenkreation

Die Retro-Party-Schüssel


Diese Knabberschüssel ist der ultimative Partygag. Sie bringt Retrofeeling in jede Wohnung. Chips, Popcorn und viele andere Knabbereien oder Süßigkeiten schmecken gleich nochmal so gut :-)

Die Erzeugung einer solchen Chipsschale ist relativ simpel. Ihr schnappt euch einfach eine alte Vinylplatte und eine Mikrowellenfeste Schüssel.
Die Schüssel stellt ihr auf den Kopf und legt die Platte drauf. Dann bei voller Leistung ein paar Minuten in die Mikrowelle (ich empfehle, dabei zu bleiben und die ganze Sache im Auge zu behalten!) und fertig ist das Meisterwerk! Lasst es noch etwas abkühlen bzw. aushärten und das wars!

Viel Spaß beim nachmachen!
Eure Bella

Anleitung: Eigenkreation