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Rezept: Waschmittel

Ich koche mein Waschmittel seit einiger Zeit selbst und möchte hier nun das Rezept posten, an das ich mich halte: 

50g Waschsoda (Bipa oder DM)
25g Seife
1l Wasser

Aus. Sonst nichts. Und trotzdem erkenne ich keinen besonderen Unterschied zu dem Gekauften. 

Die Seife raspeln und gemeinsam mit dem Waschsoda mit einem Liter kochendem Wasser vermischen. Ich verwende nach wie vor die Plastikflasche von meinem vorigen Waschmittel als Behälter, da die Konsistenz nach dem Abkühlen etwas gelig wird und man vor jedem Gebrauch die Flasche kurz schütteln sollte. 

Da ich das Waschmittel gerne auf Vorrat habe, benutze ich die Baby-Brei-Plastik-Becher von Avent, die ich seit einiger Zeit nicht mehr brauche und fülle sie mit dem Waschsoda und der Seife. Portionsweise koche ich dann das Waschmittel, wobei die doppelte Menge ungefähr ein Drittel einer großen Flasche Waschmittel ausmacht. 

Die Kosten sind ungefähr die gleichen, je nach dem welche Seife man benutzt, aber das Schleppen der Flaschen oder Kartons erspart man sich auf jeden Fall. Bei weißer Wäsche fällt mir auf, dass das Waschmittel eine Spur besser wirkt als das herkömmliche. 

Ich wasche seit ungefähr einem Jahr nun mit dieser Rezeptur und finde es praktisch, wie leicht man die Umstellung schafft :).

Rezept: Eistee

Man stelle sich nur ein Leben ohne Kaffee vor. Unmöglich? Leider Realität für mich. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Schluck Kaffee getrunken. Er "riecht" schon nicht gut und der Schlagobers, der im Kaffee geschwommen ist, schmeckt mir auch nicht, also konnte ich mich noch nicht dazu überwinden, einen Schluck zu kosten.

Das wissen natürlich sämtliche Bekannte in meiner Umgebung und daher bekommen wir immer wieder Tee als Mitbringsel geschenkt. Keinen Beuteltee, sondern "ECHTEN" ;). Nun fällt es mir anscheinend schwer, den vielen Tee dann über den Winter zu verbrauchen, also ist es uns ein Anliegen gewesen, eine andere Verwendungsmöglichkeit zu finden, als ihn heiß aufzubrühen. Was liegt also näher, als ihn danach kalt zu stellen? ;D.

Hier also unser bewährtes Rezept für selbst gemachten Eistee:

2l Wasser
Saft einer Zitrone
6 EL Zucker (für mich persönlich ist es wichtig, dass das gestrichene und nicht gehäufte Löffel sind ;)).
4 TL Tee

Einfach alles vermischen und nachdem es auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, ab in den Kühlschrank. In Zeiten wie diesen ist es ein wahrer Segen, wenn der Eistee nicht hoffnungslos übersüßt ist, wobei ich sagen muss, dass ich bei Grüntee, der mir so gar nicht schmeckt, dann doch die gehäuften Zuckerlöffel nehme ;D. Dann ist er sogar gut.

Probiert es aus, es ist supereinfach und superlecker!

Kundenkarten-Tascherl



Mark.us ist ja ein leidenschaftlicher Sammler von Kundenkarten und hatte früher so ein Tascherl dafür, wo es für jede Karte eine eigene Hülle gab. Das war bei der Kassa, wenn schon eine beachtliche Schlange hinter einem Stand, immer so ungut weil es auch sehr lange gedauert hat, bis man das gesuchte Karterl gefunden hat.

Also hab ich mich an ein Kundenkartentascherl gemacht.


Für die Außenseite hab ich einen robusten Stoff benutzt, damit die Langlebigkeit gewährleistet wäre. Ein übriggebliebener Knopf wurde auch sofort wiederverwendet.

Für die Innenseite hab ich zwei alte Hemden von Mark.us wiederverwendet. Wie man sieht haben sich die geraden Nähte noch immer nicht verbessert ;D.

Was hier zu beachten ist: Der Abstand zwischen den Kartenfächern RECHTS sollte etwas größer sein als der Abstand LINKS ... oder umgekehrt, damit sich das Tascherl auch gut zusammenklappen lässt.



 In diesem Tascherl ist nun Platz für 45 Kundenkarten - endlich eins, das für unsere Bedürfnisse ausreicht ;D. Im Alltag hat sich herausgestellt, dass es zum suchen auch etwas effizienter ist, weil man alle Karten auf einmal sieht und nicht mühsam blättern muss.

Anleitung: Eigenkreation


Aller Anfang ist fließend

Jetzt muss ich mal ein bisschen erzählen, wie ich zum Nähen gekommen bin:

Als ich schwanger war mit meinem 1. Kind habe ich mir so ausgemalt, dass ich meinen Kindern bestimmt alles mögliche selbst machen werde. Dabei habe ich vor allem an Faschingskostüme gedacht, die auch meine Mutter früher von Grund auf selbst entworfen hat für mich und meinen Bruder. Sie hatte immer so kreative Ideen und nicht immer hatte es mit Nähen zu tun, wobei ich muss sagen: Sehr oft doch. Da mir das so vorgelebt wurde, wollte ich das auch für meine Kinder ermöglichen. Zuvor hatte ich noch nicht das Gefühl, dass mein Riese das schätzen würde, bzw. er hatte noch keine "Wünsche" etwas bestimmtes darzustellen. Doch dieses Jahr hatte es ihm der kleine Nao-Roboter angetan. Wir haben ihn sogar auch live in der TU gesehen und er ist ein richtiger Fan geworden. Somit hab ich mich mal hingesetzt und meine verstaubte Nähmaschine wieder ausgepackt (diese habe ich von meiner Tante geerbt, da sie sich eine bessere/neuere gekauft hat). Ich hab wirklich kaum Erfahrung mit ihr und allein das Aufspulen des Unterfadens ist total anders als bei der Maschine meiner Mutter, mit der ich in meiner Jugend einige Dinge genäht habe. Hier jedenfalls ist das Produkt:

Original und mein kleiner Nao

Ich habe eine ganz einfache Hose mit Gummibund und ein (wie ich mittlerweile rausgefunden hab) langärmeliges Shirt mit Fledermaus-Ärmeln (weil nicht extra angenäht, sondern aus 1 Stück gemacht) aus einem Jersey-Leintuch gemacht. Alles abgezeichnet von momentan passenden Kleidungsstücken. Ohne Erfahrung was Fadenlauf oder dehnbarer Stretch-Stich betrifft, habe ich mich einfach mal dran gemacht und für den Fasching und als erstes genähtes Meisterwerk finde ich es gar nicht so schlecht. Meinem Bub hats jedenfalls gefallen.

Ich werde in den nächsten Wochen einiges posten, was in der Vergangenheit so entstanden ist. Zwischendurch wird bestimmt auch was aktuelles zu finden sein, damit ich nicht ständig mit den Gedanken in der Vergangenheit schwelge.

by 'ena'

Nadel-Roll



Hier gibts einmal einen Post darüber, was man aus einer alten Hose und einem alten Hemd machen kann.

Ganz modern derzeit scheinen die "Rolls" zu sein. An sich weiß ich garnicht, wie das Teil heißt. Ich hab im www mal "Roll Over" gelesen. In der weiteren Recherche fällt dann auf, dass es immer nach dem Inhalt benannt wird (zB: StifteROLL, CrayonROLL, SewingROLL etc.).

Hier also mein Nadel-Roll ;D. Man beachte wieder meine wunderbar hübschen schiefen Nähte. Da gehört echt wahnsinnig viel Können dazu, es so hinzukriegen! ;D

Zuerst hab ich den braunen Stoff auf den Roten draufgeheftet und die Abtrennungen genäht. Dann einen braunen Stoff in der Größe des Roten draufgelegt und einmal rundherum genäht - bis auf ein kleines Loch fürs umdrehn. Hier ist zu beachten, dass man gleich das Verschlusselement mit einberechnet. Das ganze dann umdrehn und Druckknöpfe draufnähen, fertig. Gefüllt sieht es dann so aus:



Zusammengerollt dann so:



So hab ich endlich wieder etwas Ordnung in meiner Handarbeit und muss die Nadeln nicht mehr zusammensuchen. Ich hab das Teil auch schon im Urlaub mitgehabt und auch andere Sachen eingefüllt (was gut geht, wenn man - so wie hier - auch größere Fächer macht).

Anleitung: Eigenkreation