Es war wieder mal soweit. Unser Maxi - so groß er auch ist - hat vor lauter Freude das Spiel zu spielen, leider die originale Kartonschachtel unseres UNO Junior zerrissen - in lauter Einzelteile. Ich hab mich dann auf gemacht und eine Alternative gesucht. Gekaufte Schachteln oder Taschen sind irgendwie nie in der richtigen Größe oder Ausprägung zu bekommen.
Ich hab dann diesen Blog-Eintrag gefunden und hatte zufälligerweise alle Utensilien daheim. Daraus ist dann in wenigen Minuten das entstanden.
Aus dickem Filz, Grün und Hellblau (Rückseite), einem Webband mit Pilzen drauf und einem breiten Gummiband.
Jetzt hat unser UNO Junior auch wieder eine würdige Hülle, die unser Maxi schon recht gut beherrscht (zumindest schon mal das Auspacken) und wir können das Spiel überall hin mitnehmen.
lg ena
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Useful Things... : Krawattenknoten
In dieser neuen Rubrik möchte ich Dinge teilen, welche ich beim Surfen im Web gelernt habe, und welche sich im realen Leben als durchaus nützlich erwiesen haben.
Den Anfang mache ich mit einem Tipp, den ich genau genommen nicht aus dem Internet habe, sondern von Galileo, aber dank Youtube kann man den Beitrag hier noch immer aufrufen.
Das Video ist an sich selbsterklärend, vielleicht muss man es sich ein paar mal ansehen und ausprobieren bis man es eingeübt hat, aber an sich verwende ich in 95% der Fälle nur mehr diesen Knoten.
Die Vorteile sind, dass man beim um die Hand legen der Krawatte, das breite Ende bereits so ungefähr lang lässt, wie die Krawatte dann fertig lang sein soll. Ich schaffe es dadurch fast immer beim ersten Binden die richtige Länge hinzubekommen. Der Knoten fällt auch bei den meisten Krawatten sehr schön und hat für meinen Hals zumindest eine angenehme Dicke. Nachteilig ist lediglich, dass ab und zu die Schlinge um den Hals sich beim Übergang in den Knoten an einer Seite falsch herum in den Knoten zieht, oder dass der obere Querteil des fertigen Knotens bei manchen Krawattenlängen etwas schief laufen kann. Im Allgemeinen erziele ich aber mit diese Bindungsart sehr schöne Ergebnisse die für den Alltag durchaus ausreichend sind.
Bei besondern Anlässen binde ich meistens einen Windsor, der zwar sehr schön symmetrisch ist und bei dem ich mittlerweile auch meistens auf Anhieb die richtige Länge hinbekomme, aber der sehr breit wird als Knoten und deshalb nicht bei jedem Hemd geeignet ist.
Der halbe Windsor wäre auch noch eine Variante die ich früher meist verwendet habe, wo der Knoten zwar weniger dick ist, aber bei diesem Knoten bekomme ich immer erst mit dem dritten Anlauf die richtige Länge zusammen und außerdem neigt der Knoten auch dazu schief zu sein. Gegenüber dem halben Windsor würde ich also die oben beschriebene Methode bevorzugen.
Den Anfang mache ich mit einem Tipp, den ich genau genommen nicht aus dem Internet habe, sondern von Galileo, aber dank Youtube kann man den Beitrag hier noch immer aufrufen.
Das Video ist an sich selbsterklärend, vielleicht muss man es sich ein paar mal ansehen und ausprobieren bis man es eingeübt hat, aber an sich verwende ich in 95% der Fälle nur mehr diesen Knoten.
Die Vorteile sind, dass man beim um die Hand legen der Krawatte, das breite Ende bereits so ungefähr lang lässt, wie die Krawatte dann fertig lang sein soll. Ich schaffe es dadurch fast immer beim ersten Binden die richtige Länge hinzubekommen. Der Knoten fällt auch bei den meisten Krawatten sehr schön und hat für meinen Hals zumindest eine angenehme Dicke. Nachteilig ist lediglich, dass ab und zu die Schlinge um den Hals sich beim Übergang in den Knoten an einer Seite falsch herum in den Knoten zieht, oder dass der obere Querteil des fertigen Knotens bei manchen Krawattenlängen etwas schief laufen kann. Im Allgemeinen erziele ich aber mit diese Bindungsart sehr schöne Ergebnisse die für den Alltag durchaus ausreichend sind.
Bei besondern Anlässen binde ich meistens einen Windsor, der zwar sehr schön symmetrisch ist und bei dem ich mittlerweile auch meistens auf Anhieb die richtige Länge hinbekomme, aber der sehr breit wird als Knoten und deshalb nicht bei jedem Hemd geeignet ist.
Der halbe Windsor wäre auch noch eine Variante die ich früher meist verwendet habe, wo der Knoten zwar weniger dick ist, aber bei diesem Knoten bekomme ich immer erst mit dem dritten Anlauf die richtige Länge zusammen und außerdem neigt der Knoten auch dazu schief zu sein. Gegenüber dem halben Windsor würde ich also die oben beschriebene Methode bevorzugen.
Wickeltasche
Da die Wickeltaschen in den Geschäften ja ziemlich unleistbar sind, hab ich mir gedacht, dass ich mir die Tasche selber nähe. Wer bis jetzt mitgelesen hat, dem ist klar, dass ich ja noch nicht so erfahren bin und so ein Projekt doch ein ziemlicher Brocken für mich ist. Nichts desto trotz muss man sich ja weiterentwickeln und mal was gescheits nähen.
Also hab ich mir einen Schnitt gekauft: Simplicity Schnittmuster Nr. 7254.
Das Schnittmuster beinhaltet folgende Dinge:
- Wickeltasche - 2 verschiedene Designs
- Wickelauflage
- Spucktuch
- Bauchkissen
- Lätzchen
- Windeltuchtasche
- Schnullerkette
Am Anfang meines ersten Nähprojekts ever mit Schnittmuster hatte ich sehr großen Respekt. Ich hab mir also Seidenpapier von Burda gekauft und die Teile mal abgepaust. Es sind seeeeehr viele verschiedene Teile.
Dann hab ich mir Stoff besorgt. Ich wollt natürlich einen süßen Kinderstoff und wurde bei Giraffenland fündig. Im Endeffekt hab ich dann dort genauso viel bezahlt, wie für eine Wickeltasche im Laden, aber dafür hab ich ein Unikat und es ist noch viel Stoff über geblieben für theoretisch noch eine Tasche oder vielleicht näh ich noch etwas vom Zubehör.
Die Stoffteile hab ich dann auch ausgeschnitten. Hier wurde die Entscheidung getroffen, dass ich mir eine "echte" Stoffschere und eine Zickzack-Schere kaufe ;D. Weil mit einer Papierschere, wie man sie halt zuhause hat, ist es nicht sehr leicht, die Stoffteile auszuschneiden!
Die Anleitung sieht vor, dass man gewisse Teile mit Bügelvlies verstärkt. Nach dem ersten Versuch hab ich mich dafür entschieden, das Vlies dieses Mal weg zu lassen, wodurch die Tasche nicht so stabil ist. Aber wir wollen uns doch am Anfang nicht überlasten ;D.
Nach dem 2. oder 3. Arbeitsschritt wars mir zu bunt und ich hab dann den Respekt verloren und hab einfach drauf los genäht - und siehe da - ich war in 2 Tagen mit dem Gröbsten fertig - und das als Anfänger!
Ich find, sie schaut sehr gut aus und ich hätte mir nicht gedacht, dass es so leicht zu nähen wäre. Immerhin hat sie einige (Innen- und Außen-)Taschen mit Gummizug.
Den Gummi hab ich übrigens an einer Sicherheitsnadel drangemacht und durch den Tunnel, den man vorher näht, durchgezogen - so gehts ganz leicht. Gut festmachen nicht vergessen, sonst ist der Gummi gleich wieder weg ;D.
Die Anleitung lässt einem selbst entscheiden, ob man die Innentaschen als eine Große oder 2 kleine Taschen anbringt. Ich hab zuerst eine Große auf der einen Innenseite, 2 Kleine auf der anderen Innenseite genäht. Die Große Tasche hat aber auf die Länge kaum mehr einen Zug und ist daher als Tasche fast unbrauchbar. Das kann ich also nicht empfehlen zu tun.
Ich meinerseits hab das Problem dann mittels einem Knopf in der Mitte gelöst - das nächste Mal werd ich aber 2x2 Innentaschen nähen.
Was mir sehr gut gefällt ist eine Lasche auf der Hinterseite, in der man locker eine A4-Mappe/Buch/etc. unterbringt.
Ansonsten hab ich die Tasche dann schon als Handtasche ausprobiert und muss sagen, dass das Bügelvlies vor allem im Henkel merklich fehlt. Aber sie hält gut - Ich neige ja eher zur Überfüllung von Taschen ;D. Auch die Seitenaußentasche hält eine 0,75l-Flasche ohne Probleme.
Mein größtes Problem bei dem ganzen Projekt waren die Klettverschlüsse von der Tasche. Zuerst wollte ich Magnet-Verschlüsse machen, doch die schienen mir etwas grob für den feinen Stoff. Bei den Klettverschlüssen hab ich mich einmal vernäht und beim Auftrennen wurde der Stoff sichtbar beschädigt. Aber wenn die Tasche zu ist, sieht mans nicht und was wäre das erste Projekt ohne Fehler - FAAAAAADE! ;D
Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden.
Anleitung: Simplicity Schnittmuster Nr. 7254
100 kleine Häkelideen
In einem Handarbeitsgeschäft hab ich dieses Buch gefunden:
... und ich liiiiiieeeebe es!
Gekauft hab ich es, weil viele Obst und Gemüse-Anleitungen dabei sind.
In dem Buch gibts Anleitungen für:
In dem Buch gibts Anleitungen für:
- Topfpflanzen (Blumen, Kakteen)
- Duftherzen (für den Kleiderschrank)
- Eierwärmer in Hutform
- Teelichter
- Weihnachtsdekoration
- Serviettenringe
- Traumfänger
- Frösche
- Applikationen (Totenkopf, Feuerwehr, Rennauto, Smiley, Riesen-Knöpfe, Lebkuchenherz, Rosen/Blumen, Kinderwagen, Rotes Kreuz, Kleeblatt, Marinkäfer)
- Sonne, Mond und Stern
- Trommel(-täschchen)
- Spielfiguren und Würfel
- Kinderwagenkette
- Kugeldrache
- Fingerpuppen
- Fahrzeuge (Auto, Flugzeug, Schiff, Segelboot)
- Blumen-Greifring
- Kugelfisch
- Nahrung (Spiegelei, Erdbeeren, Bananen, Äpfel, Birnen, Kirschen, Orangen, Zitronen, Pilze, Fliegenpilz, Salat, Karotten, Lauch, Torte, Pralinen)
- Anhänger (Schlüsselanhänger: Knochen, Spielfigur; Adressanhänger: Blume)
- Blumenringe
- Palmen mit Hängematte
- Bunter Stift
- Marmeladenglas-Häubchen
- Glückwunschzahlen 0-9
- Haarreif
- Schlafbrille (mit Gurkenscheiben ;D)
- Bonbon-Haargummi
- Handy-Sitzsack
- Mini-Handtaschen (hier als Adventkalender)
- ... und nicht zu vergessen eine Grundanleitung
Für mich war es anfangs etwas schwierig, ins Rundhäkeln reinzukommen, da ich bisher nur Flächen gehäkelt habe. Aber das geht eigentlich ganz schnell. Das gute bei diesem Buch ist, dass fast jedes rundgehäkelte Stück gleich anfängt. Dh, man hat ziemlich schnell eine Routine.
Ein Tipp für Anfänger: Mit einem Maschenmarkierer tut man sich leichter.
Jedes Stück im Buch hat einen bestimmten Schwierigkeitsgrad angegeben. Wobei man keine Angst vor den sehr schwierigen Stücken haben braucht, da die Anleitungen sehr verständlich gehalten wurden. Es dauert meistens nur länger ;).
Natürlich sind auch Wolle und Häkelnadel-Stärke angegeben. Ich persönlich halte mich nie dran und es funktioniert trotzdem sehr gut.
Bevor mans mit dem Buch angeht, sollte man sich waschbare Füllwatte besorgen. Wir haben uns für den Anfang 300g gekauft und es ist noch immer gut die Hälfte da.
Wer ein paar Stücke aus dem Buch sehen will, der googelt "100 kleine Häkelideen" oder schaut hier:
... Fortsetzung folgt!
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